7 Städte in 6 Tagen - Ein Roadtrip durch Belgien, Luxemburg und Nordfrankreich

Im Februar 2015 machten wir mit dem kleinen Nunu einen spontanen Roadtrip, welcher uns durch Belgien, Nordfrankreich und Luxemburg, führte...

Reiseplanung für unseren Roadtrip

1. Flugbuchung

Zwei Monate zuvor hatte ich für uns 3, Flüge nach Brüssel gebucht, welche 347,56 Euro gekostet haben.

Recht teuer, ich weiß, jedoch war es ein spontaner Trip. Es war nur Handgepäck inkludiert, was für 6 Tage ausreichend war.

2. Mietauto

Unser Mietauto haben wir über Sixt gebucht, da wir Platinum-Member sind. Außerdem sammelt man mit Sixt- Buchungen Meilen, für das "Miles and More" - Programm. Wir vergleichen Mietwagen- Angebote trotzdem immer in Online- Portalen, wie z.B: billiger-mietwagen.de. 

3. Babyschale/Kindersitz/ Kinderwagen

Wir haben unsere Babyschale von zu Hause mitgenommen, da die Ausleihgebühr mindestens 5 Euro pro Miettag beträgt. Unsere "Babywanne" vom Kinderwagen ließen wir zuhause und nahmen nur das untere Gestell, mit passenden Adaptern für die Babyschale, mit.

4. Unterkunft

Unterkünfte habe ich keine gebucht, da wir bei verschiedenen Freunden übernachtet haben.

Bei Roadtrips, wo man nicht mehr als eine Nacht bleibt, empfehle ich Unterkünfte kurzfristig über booking.com oder trivago zu buchen, um flexibler zu bleiben.

5. Packliste

Wir haben wieder nur einen Handgepäckskoffer für uns 3 benötigt. 

Wenn man diesen Trip im Winter macht, sollte man unbedingt einen Baby-Fleeceanzug und Tragegurt mitnehmen.

Unsere Route


1. Brüssel

Nachdem wir mit "Brussels Airlines" gut in Brüssel gelandet waren, holten wir gleich unser Mietauto ab und fuhren in die Innenstadt. Da es dort recht schwierig ist, einen öffentlichen Parkplatz zu finden, haben wir uns gleich in eine der Parkgaragen gestellt. Mit 2 Euro pro Stunde, war diese gleich teuer wie in Wien. Zu erst sind wir durch die Innenstadt spaziert und haben im PECK 47 zu Mittag gegessen. Das Personal war sehr freundlich und die Burger supergut. Danach haben wir uns auf den Weg zum Atomium gemacht. In der Straße wo sich das Ammonium befand, waren mehr als genug Parkplätze frei. Es reicht, wenn man sich einen Parkschein für 1,5 Stunden kauft. (Automaten befinden sich gleich in der Nähe.) Den Kinderwagen haben wir im Auto gelassen, da man relativ viel mit Rolltreppen fährt, bzw. Stiegen gehen muss. Eine nette Attraktion, welche auch für Babys und Kleinkinder geeignet ist.

 

Must see: Atomium, Grote Markt

kinderfreundliches Restaurant: PECK 47

2. Brügge

Brügge ist eine wunderschöne, kleine Stadt mit romantischem Flair. Geparkt haben wir etwas außerhalb und sind ca 10 Minuten zu Fuß in die Innenstadt gegangen. Da es an diesem Tag stark geregnet hat, haben wir viel Zeit in Cafés verbracht. Es lohnt sich durch die schöne Innenstadt zu spazieren und sich die "heilig- Blut- Basilika" anzuschauen, in welcher es einen Lift gibt, in welchen sogar ein Kinderwagen hinein passt.

 

Must see/do: "heilig- Blut- Basilika", durch die Innenstadt spazieren, Bootsfahrt

kinderfreundliches Restaurant: Da die meisten Restaurants überteuert waren, bzw. zu wenig Platz für Kinderwägen war, haben wir uns nur etwas "to go" geholt. 

3. Gent

Gent ist eine Studentenstadt, wo auch viele junge Familien wohnen. Es gibt einige nette, geräumige und günstige Lokale. Die Fußgängerzone hat uns mit ihren lieben Häuschen besonders gut gefallen. Da wir mit unserer Freundin Marieke unterwegs waren, haben wir uns auch die Universität angesehen. 

 

Must see/do: Spaziergang durch die Innenstadt, Besichtigung der "Graffiti Street", Vrijdagmarkt, heiße belgische Schokolade trinken. 

kinderfreundliches Restaurant: Mosquito Coast (internationale Gerichte und genug Platz für Kinderwägen), Hema

4. Ostende

Ostende ist eine schöne Stadt am Meer. Auch im Winter lohnt es sich, einen Spaziergang entlang der Albert- Promenade zu machen. Wir haben uns einen "Coffee- to - go" geholt und sind durch die Stadt und am Strand entlang spaziert. Die Stadt ist noch eher untouristisch, vor allem im Winter.

 

Must see/ do: Albert Promenade, Strand

kinderfreundliches Café: heiße Schokolade und Waffeln im "Bistro Zoe" genießen

5. Luxemburg

Spontansind wir von Ostende nach Luxemburg gefahren, um dort meine Studienfreundin Cecile zu besuchen. Luxemburg ist zwar klein, jedoch sehr fein. Obwohl es ein regnerischer Tag war, sind wir durch die schöne Innenstadt spaziert und haben uns im Cafe "Interview" eine heiße Schokolade gegönnt. Im Cafe gibt es genug Platz für Kinderwägen und der Besitzer war begeistert von Nunu. Architektonisch hat die Innenstadt auch einiges zu bieten, wie z.B: "Palace of the Grand Dukes". Abends waren wir noch mit Nunu auf Manon's 30iger - Feier in der "Schräinerei". Die Schräinerei ist ein Lokal, wo zu späterer Stunde auch ein DJ auflegt. Die Lautstärke der Musik ist angenehm, sodass man problemlos mit Baby hinkommen kann. Das Essen, als auch die Getränkeauswahl waren spitzenmäßig. 

 

Must see/do: Spaziergang durch die Innenstadt, "Palace of the grand Dukes"

Essen/ Trinken: Cafe Interview, Coffee lounge (leckere und  leistbare Bagels)

6. Lille

Von Luxemburg ging es ab nach Nordfrankreich, da ich bei dieser Gelegenheit noch meine Freundin Emily besuchen wollte, die in Lille lebt. Wir spazierten durch die bekannte Altstadt und besuchten anschließend den "Parc Zoologique". Der Zoo war spitze und das beste ist, dass der Eintritt für Kinder, als auch Erwachsene, gratis ist! Er ist zwar nicht besonders groß, jedoch einen Besuch wert. Leckere Waffeln und Kaffee gibt es im "Le Comptoir Liégeois".

 

Must see/do: Altstadt, Parc Zoologique

Essen/Trinken: "Le Comptoir Liégeois"

7. Antwerpen

Antwerpen ist die Stadt der Mode, welche wir an unserem letzten Tag unseres Roadtrips besichtigt haben. Da ich schon öfter in Antwerpen waren, hatten wir Museen zur Gänze ausgelassen und ein bisschen Window - Shopping gemacht. Es gibt viele tolle Geschäfte und genug kinderfreundliche Restaurants, da dort viele junge Familien leben. 

 

Must see/do: Grote Markt, Antwerpen Zoo, Middelheimpark,

Essen: Waffeln (bei diversen Waffelständen), belgische Pommes essen 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Sonja (Sonntag, 29 Januar 2017 03:39)

    Super Bericht - macht Lust auf diesen Tripp! Besonders die kinderfreundlichen Gastro-Tipps gefallen mir ��