Alleine mit Baby - Couchsurfen durch Südafrika

Ich habe es gewagt, ganz alleine mit meinem 16 Monate alten Sohn Nunu, nach Südafrika zu reisen. Sozusagen ein Mama - Sohn - Abenteuer.  10 Tage. 7 Flüge. 3 Destinationen. 3 verschiedene Couchsurfer- Hosts.

Unsere Reiseroute

Flugroute: Wien- Dubai- Johannesburg- Port Elizabeth- Kapstadt- Johannesburg- Dubai- Wien

 

Die Flüge von Wien nach Johannesburg und zurück, hatte ich 4 Monate vor Reiseantritt gebucht. Die Inlandsflüge buchte ich erst 2 Wochen vor Reiseantritt, da ich so flexibel wie möglich sein wollte.

 

Die Flüge verliefen alle super. Die längsten Flüge waren die von Dubai nach Johannesburg, welche je 8 Stunden dauerten. Geflogen sind wir die Haupstrecken mit Emirates. Ich bin ein großer Emirates- Fan, da die FlugbegleiterInnen sehr kinderfreundlich sind. Es wird ein Polaroid- Erinnerungsfoto von dir und deinem Kind gemacht und man bekommt eine Menge Spielzeug. Wenn wenig los ist, spielen die FlugbegleiterInnen sogar mit den Kindern und ich habe bisher immer extra Essen für Nunu bekommen, wenn welches übrig geblieben ist.  Über Langstreckenflüge mit Baby und Kleinkindern, werde ich einen extra Blogbeitrag mit guten Tipps verfassen.

Couchsurfing mit Baby?

Da ich alleine mit meinem Sohn unterwegs war, hatte ich das Bedürfnis Anschluss zu finden und so viel über die südafrikanische Kultur zu lernen, wie möglich. Dafür bietet sich Couchsurfing an. Ich habe für diesen Trip ausschließlich Couchsurfing verwendet. Glücklicherweise habe ich nur positive Erfahrungen gesammelt und sehr liebenswerte und engagierte Hosts gehabt, welche alle selbst Kinder hatten. Uns wurde in jeder Unterkunft ein eigenes Zimmer zur Verfügung gestellt, was nicht selbstverständlich ist.

 

Meine ersten Hosts campten mit mir im Nationalpark "Marakele" und stellten mir eine ganze Campingausrüstung, samt eigenen Zelt, zur Verfügung. Die liebe Frau, welche uns in Port Elizabeth beherbergte, führte uns durch Townships, zeigte uns die Stadt und verbrachte mit uns einen Tag am Strand.  In Kapstadt hatte ich die Ehre in einem wahnsinnig schönen Haus zu übernachten, tolle Gespräche zu führen und einige Tipps zu erhalten. Nunu lernte durch Couchsurfing viele neue Spielkameraden kennen und wir mussten nicht immer alleine herumreisen.

 

Abgesehen von den netten Bekanntschaften, haben wir uns sehr viel Geld für Unterkünfte gespart und Orte gesehen, die wir alleine sicher nicht gefunden hätten. Wenn man wirklich wissen möchte, wie Locals leben, sollte man unbedingt mit Couchsurfing reisen. Jemand der einfach nur bei jemanden "gratis" übernachten will, hat das Prinzip vom Couchsurfing wohl weniger verstanden. Es gibt auch wählerische Hosts, die dich auch wirklich nur aufnehmen, wenn dein Profil interessant genug ist. Immerhin sollte es ein Benefit für beide Seiten sein.

 

Im Vorhinein habe ich viel mit den Leuten hin und her geschrieben, sie gegoogelt und auf Facebook geadded, da ich sicher sein wollte, dass es sich um "reale" Leute handelt. 

 

Zusammenfassend kann ich sagen, dass es die beste Entscheidung war mit Couchsurfing zu verreisen, da ich dadurch super liebe Menschen kennengelernt und viel über die südafrikanische Kultur gerlent habe. 

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