Nunu entdeckt Tallinn

Bustrip mit Kleinkind durch das Baltikum - Tallinn

Anfang Juni bereisten wir mit unserem kleinen 20 Monate alten Nunu das Baltikum. Begonnen hat das Abenteuer mit einem Flug nach Tallinn. Gegen Mitternacht angekommen nahmen wir ein UBER zu einem der coolsten Airbnb's, in welchen wir je hausen durften. In diesem Beitrag verrate ich euch meine Top- Tipps für Tallinn! :)

1. Brunchen, wie im eigenen Wohnzimmer

Egal ob in Estland, Lettland oder Litauen. In jedem Lokal, welches wir mit Nunu besucht haben, waren Kinder sehr willkommen. Überall wo wir gegessen haben, gab es ein Spielregal oder eine eigene Kinderecke!!!

 

Also ein absoluter Luxus für alle Eltern. Am besten hat es mir im Boheem Cafe gefallen. Für nicht einmal vier Euro bekam man einen überaus großen Frühstückswrap, den weder Philip noch ich aufessen konnten. Kindermenüs, wie Pasta, bekommt man schon für drei Euro. Auch der Kaffee war spitzenmäßig und es gab ein eigenes Spielzeugregal, wo man sich tolle Spielsachen ausborgen konnte und die Babies gemütlich am Teppichboden herumgekrabbelt sind.

 

Weitere empfehlenswerte Lokale sind:

  • La Tabla (Mexikanisch und absolut leckere Tacos)
  • F-Honne (Genialer Brunch und Green Smoothie) 

2. Freilichtmuseum am Meer

"I think this Museum is not suitable for kids at his age" ... hat uns die Frau im Freilichtmuseum geantwortet, als wir sie nach dem Rocca al Mare gefragt haben. Das stimmt absolut nicht. Meiner Meinung nach sind Freilichtmuseen für Kinder in jedem Alter interessant. Der Eintritt war mit neun Euro pro Person nicht gerade günstig, jedoch hat es sich allemal ausgezahlt. Studenten zahlen sieben Euro und Kleinkinder haben freien Eintritt. Man kann sich auch um zwei Euro einen Leiterwagen ausborgen. Unseren Buggy haben wir hinter der Rezeption deponieren dürfen. Mein Fazit: Es war einfach wunderbar! Wir hatten viel Glück mit dem Wetter, da es warm und sonnig war. Es gab Ziegen, Schafe und Pferde, welche Nunu mit Löwenzahn fütterte. Das allerschönste war, dass das Areal genau am Meer lag und wenig Leute dort waren. Ein Besuch zahlt sich also absolut aus!

3. Flanieren in der Markthalle

Unser Airbnb war in einem sehr hippen Viertel, wo es auch die Markthalle gab, welche wir besucht haben. Dort kann man von Restaurants bis zu kleinen Modeboutiquen alles finden. Da wir Nunus Haube zu Hause vergessen hatten, kauften wir in einer süßen Babyboutique eine neue. 

4. Free Tour durch die Altstadt

Um einen groben historischen Überblick zu bekommen haben wir wiedermal eine Free Tour durch die Altstadt gemacht, während Nunu sein Mittagsschläfchen gehalten hat. Sie startet täglich um 10:00, 12:00 und 15:00. Mein "Tour Guide" hieß Heli. Kann ich sehr weiterempfehlen. Mehr Infos findet ihr hier.

5. Schlechtes Wetter? - Dann ab ins Spielzeugmuseum

Man darf sich das Spielzeugmuseum "Miiamilla Childrens Museum" nicht als typisches Museum vorstellen. Dieses Museum ist wie ein großes Spielecafe, nur ohne Kaffee, welches von älteren Damen betrieben wird. Kinder haben die Möglichkeit dort zu malen oder mit alten, nostalgischen Spielsachen zu spielen. Das Häuschen besteht aus zwei Stöcken. Der Eintritt hat für uns alle drei zusammen fünf Euro gekostet. Das einzige Manko ist, dass es leider keinen Wickeltisch gibt. 

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