Roadtrip Montenegro, Kroatien und Albanien

Im August wollten wir unbedingt einen Roadtrip in den Süden machen. Da wir schon des öfteren in Kroatien waren, zog es uns diesmal in das schöne Montenegro. Da die Fahrt über 12 Stunden gedauert hätte, haben wir verschiedene Stopps in Kroatien gemacht. 

Reisevorbereitungen

Auch für einen Roadtrip in den Balkan muss man sich gut vorbereiten. Hier ein paar Vorbereitungstipps.

  • Grüne Versicherungskarte: Sehr wichtig ist, dass man eine gültige "GRÜNE KARTE" mit dabei hat. Da unsere abgelaufen war, hatten wir ein ziemlich blödes Erlebnis (um die Story zu lesen klicke hier). Zwar kann man an der Grenze nach Montenegro einen Einreiseschein für 15 Euro (14 Tage gültig) und nach Bosnien für 25 Euro kaufen, jedoch spart man sich das Geld, wenn sich im Vorhinein schon darum kümmert.
  • Essen und Getränke:  Bei den Grenzen steht man oft sehr lange im Stau, daher achtet darauf, dass ihr vor allem für eure Babys/Kinder genug zum Essen mithabt. Vor allem Wasserflaschen solltet ihr immer mit dabei haben.
  • Wohnen: Für unser Hauptziel Montenegro hatten wir in etwa eine Woche vorher ein Airbnb gebucht, da dieses aber vom Besitzer storniert wurde, haben wir eine Unterkunft über booking.com gefunden. Die anderen Unterkünfte haben wir spontan gebucht, da wir unterschiedlich lange mit dem Auto gefahren sind. Meistens haben wir nicht sehr zentral gewohnt, da dies günstiger war und sind mit dem Auto in die Städte gefahren.
  • Tanken: Schaut immer, dass ihr in den Stadtzentren tankt. Da es in Montenegro keine Autobahn gibt, kann es oft länger dauern, bis man zur nächsten Tankstelle gelangt. Abgesehen davon ist der Sprit in den meisten Städten günstiger. 
  • Gepäck: Beim Packen sind wir immer minimalistisch. Wir sind wieder mit einem Handgepäckskoffer und unseren Buggy angereist. Vergesst auf keinen Fall Handtücher und Kopfbedeckung für die Babys. 

1. Stopp: Šibenik

Am Donnerstag gegen 16 Uhr sind wir von Wiener Neustadt losgefahren. Unser erster Stopp war in der Nähe von Sibenik. Dort haben wir in einem kleinen Apartment geschlafen, was sehr günstig war und einen Parkplatz dabei hatte. Den Vormittag haben wir am Strand verbracht und sind nach dem Mittagessen weiter nach Dubrovnik gefahren. TIPP: In Kroatien gibt es meistens Steinstrände und im Meer findet man sehr oft Seeigel. Unbedingt auch für eure Kleinen Badeschuhe am Strand kaufen (kosten ca. 7 Euro) !

 

Unterkunft: Apartment Bracic

Mittagessen: GÚST

2.Dubrovnik

Nach 3,5 Stunden Autofahrt erreichten wir Dubrovnik. Wir haben vor der Stadt einen Parkplatz im Schatten gefunden und sogar einen Parkschein geschenkt bekommen, der noch zwei Stunden gültig war. In der Stadt gibt es keine Autos und sie ist von hohen Stadtmauern umgeben. (Einige kennen sie vielleicht auch aus der Serie "Game of Thrones".) Es war dort sehr heiß, da kein Lüftchen Wind in die Stadt gelangt und sehr viele Touristen den Ort besuchen. Um in die Stadt zu gelangen, muss man viel Stufen hinab gehen. Wenn man alleine reist, würde ich empfehlen eine Trage mitzunehmen.

 

Must see/do:

  • Stadtmauern: Trotz der Hitze haben wir es uns nicht nehmen lassen, die Stadtmauern zu besteigen. Stolze 20 Euro zahlt man pro Erwachsenen Eintritt. Kleinkinder und Babys sind kostenlos. Man kann den Buggy bei dem Eingang lassen, wo man die Eintrittskarten kauft. Nehmt unbedingt Kopfbedeckung und Wasser für eure Kleinen mit. Auch das mitnehmen der Tragehilfe kann ich empfehlen, da es lange dauert (über eine Stunde) bis man die ganze Stadt umrundet hat.
  • Essen: Da die Stadt wirklich sehr touristisch ist (und dadurch teuer), haben wir außerhalb von Dubrovnik gegessen. Meine Freundin Branka, die nur ein Monat vor mir dort war, hatte in einem einfachen Lokal 10 Euro für einen Beilagensalat bezahlt. Wer sparen will, sollte daher eher außerhalb essen gehen. Unser Lokaltipp: Konoba Laterna

3.Montenegro

Nachdem wir zu Abend gegessen hatten, fuhren wir 3,5 Stunden weiter nach Bar in Montenegro, wo wir uns ein Apartment für drei Nächte gemietet hatten. Da es in Montenegro keine Autobahnen gibt und der Verkehr über eine lange Hauptstraße gelenkt wird, kommt man meist sehr langsam voran. Hier die Städte, welche wir uns in Montenegro angesehen haben:

 

Kotor

Von Bar nach Kotor haben wir in etwa zwei Stunden gebraucht, da wir länger im Stau gestanden sind. Kotor ist wahnsinnig schön und einen Besuch allemal wert. Die meiste Zeit haben wir am Meer, vor allem an der wunderschönen Promenade, verbracht. Vor allem die Altstadt sollte man sich unbedingt ansehen. Die Lokale der Promenade entlang sind etwas teurer, als Konobas die etwas außerhalb liegen. Geparkt haben wir sogar kostenlos an der Promenade. 

 

Must see/do: 

  • Promenade: einfach wunderschön und sollte nicht fehlen. Vor allem von dort hat man  eine  wunderschöne Sicht auf die Berge, die das Meer umgeben. Am Ende der Promenade befindet sich eine Beach- bar, wo man sich kostenlos Sonnenschirme ausleihen kann. Wer sich lieber günstige Getränke holen möchte, kann diese beim Supermarkt (im Einkaufszentrum) gegenüber vom Parkplatz besorgen. Auch Liegen kann man sich von der Bar aus ausborgen, diese sind jedoch kostenpflichtig. In der Nähe befindet sich ein Park mit einem süßen Spielplatz. Daneben gibt es Hüpfburgen und Trampoline (wo man jedoch einen Euro pro Kind bezahlen muss).
  • Altstadt: auf jeden Fall einen Besuch wert. Parken kann man außerhalb.  Wir hatten leider keine Zeit, um diese anzusehen.

Podgorica

Podgorica ist die Hauptstadt Montenegros. Ehrlich gesagt, fanden wir diese nicht allzu spannend. Die Altstadt ist recht klein und man kann nicht sehr viel anschauen. Falls es euch doch dorthin verschlagen sollte, würde ich unbedingt den Park besuchen.

Must see/do: Park - Spielplatz

Bar

Bar war unsere Home- Base und ist ein süße Stadt. Gewohnt haben wir in einem Apartment mit wunderschöner Aussicht auf die Stadt und das Meer. In der Früh hat Philip von der Bäckerei (5 Autominuten entfernt) immer frisches Gebäck geholt und wir haben auf der Terrasse gefrühstückt. Gegessen haben wir zwei Mal in einer Konoba, die sich 10 Minuten mit dem Auto entfernt, befand.

Wohnen: Apartment Dora

Essen: Konoba Ribar

4. Albanien

Eigentlich hatten wir gar nicht vor nach Albanien zu fahren. Jedoch las Philip, dass sich der schönste Teil des Skudarisees dort befand, also beschlossen wir doch hinzufahren. Leider haben wir nur einen Tagesausflug nach Shkodra gemacht, jedoch wollen wir nächstes Mal viel länger in Albanien bleiben und den Rest des Landes bereisen.

Shkodra

Nachdem wir am Grenzübergang mehr als 1,5 Stunden gewartet hatten, schafften wir es endlich in das abenteuerliche "Shkodra", zu gelangen. Der Verkehr dort ist wirklich verrückt und es gibt sehr viele Fahrradfahrer. Daher fühlten wir uns anfangs nicht sehr sicher. Dies legte sich aber, als wir am Camping Resort ankamen, welches direkt am See lag. Dort lernten wir auch ganz liebe Leute kennen. Der Campingplatz ist super für Kleinkinder und Babys geeignet. Gegen fünf Euro pro Tag, kann man alle Facilities nutzen und sogar Liegen und Schirme kostenlos ausborgen. Abgesehen davon gibt es einen eigenen Seezugang und ein Restaurant.

Must see/do:

Camping Resort "Shkodra Lake Resort"