Südamerika mit Kleinkind Teil 2

Die ersten vier Wochen unserer Südamerikareise waren schon unglaublich schön. In dieser Zeit hatten wir Brasilien, Paraguay, Argentinien, Chile und Bolivien. Was wir alles in der zweiten Halbzeit unserer Reise erlebt haben? Das erfährst du zusammengefasst in diesem Reisebericht.

Tag 29: Uyuni Salzwüstentour- Tag 3 & Busfahrt nach La Paz

Nach einer kalten Nacht, um dem zweiten Tag ohne Dusche (ein bisschen stinken gehört wohl dazu) wanderten wir durch wunderschöne Steinlandschaften, die mich sehr an Island erinnerten. Nunu liebte es auf die Steine zu klettern! Die Trage hatten wir sicherheitshalber mit dabei. Nach einendhalb Stunden wandern machten wir uns auf den Weg zurück nach Uyuni. Dort gingen wir mit unseren neuen Freunden Dan und Romina in einem leckeren und günstigen Restaurant essen und nahmen den Nachtbus nach La Paz.

Tag 30: La Paz und Busfahrt nach Cusco

Nach einer 10-stündigen Busfahrt waren wir am Busbahnhof in La Paz angekommen. Vor Ort buchten wir gleich für 16:30 unsere Weiterfahrt nach Cusco. Unser Gepäck durften wir kostenlos bei der Dame am Ticketschalter lassen. Ein Taxi brachte uns zu dem Hotel unserer Freunde Dan und Romina, in welchem wir uns trafen. Nebenan gönnten wir uns ein super leckeres Frühstück in einem hippen Lokal. Bevor wir die free-walking- Tour machten fuhren wir ein bisschen mit der Seilbahn herum. Das Seilbahn- System ist wirklich gut vernetzt. War noch nie in einer Stadt, wo das Seilbahnsystem, wie ein U-Bahnstystem funktionierte. Das einzig blöde ist, dass Kinder ab 90 cm Größe, den Erwachsenenpreis bezahlen müssen. Gewohnt bin ich es, dass man nach "Alter" der Kinder bezahlen muss. In diesem Fall sind "große" Kinder teuer. Nach der Walking- Tour wanderten wir mit unseren Freunden durch die Stadt, aßen bei Straßenständen (da ein großes Fest stattfand), fuhren nochmal mit einer Seilbahn und machten uns dann am Weg zu unserem Bus. Wieder nahmen wir einen Nachtbus (dritter Tag ohne Dusche), diesmal nach Peru.

Tag 31: Cusco (Peru)

Nach circa 13 Stunden Busfahrt erreichten wir den Busbahnhof in Cusco. Dank Zeitverschiebung kamen wir um 5 Uhr früh, an einem Sonntag, in der Stadt an. Die Besitzerin des Airbnbs hatte uns den Schlüssel in einem Kästchen (mit Code) vor der Tür hinterlegt, sodass wir schon so früh einchecken konnten. Das erste was wir uns genehmigten war - eine schöne warme Dusche. Das Airbnb hatte einen Garten mit Rutsche und Schaukel, wo sich Nunu am Nachmittag austobte. Den Tag nutzten wir um unsere Aktivitäten in Cusco zu buchen und um den Markt anzusehen, wo wir leckere Hühnersuppe, um € 1,20 aßen.

Tag 32: Cusco - Free walking Tour

Philip startete an diesem Tag wieder zu arbeiten und wir machten eine Free Walking Tour, wo wir einiges über die Geschichte Cuscos erfuhren. Weil ich mich verirrt hatte, fand ich durch Zufall ein einheimisches Lokal, wo wir für ein drei-gängiges Menü inklusive Getränk, 4 Sol (= 1 USD) bezahlten. Manchmal hat es scheinbar Vorteile kein "Orientierungsgenie" zu sein.

Tag 33: Cusco- Alternative Rainbow Mountain - Tour

Dieser Tag begann, um 4:30 Uhr früh, da wir um 5:00 von unserem Tour- Guide vom "Plaza de Armas" abgeholt wurden. Die Tour war ein absolutes Highlight, da wir eine kleine Gruppe von 9 Leuten waren und den Rainbow- Mountain mehr oder weniger für uns hatten. Es gibt ja mehrere "Rainbow - Mountains" in dieser Region. Wir hatten uns für einen untouristischeren entschieden, wo wir für etwa 2 Stunden die einzigen Touristen weit und breit waren. Ein weiterer Vorteil ist, dass man keine vier Stunden hinwandern muss. Unsere Wanderungen dauerte nur drei Stunden in einem angenehmen Tempo. Man hätte auch nur eine Stunde wandern können, aber uns allen ging es super, daher wollten wir bis zur Spitze hinaufgehen. 5070 Meter mit Kleinkind! Es war ein unglaubliches Erlebnis für uns alle. Genaueres werde ich in meinen Rainbow- Mountain- Beitrag beschreiben. Nach der Tour trafen wir uns mit unseren neuen Freunden aus Endhoven (die wir auf der Tour kennengelernt hatten) zum Abendessen.

Tag 34: Cusco - Machu Picchu

Wieder ein Tag, der früh begann, da wir den Zug am Vormittag nach Aguas Caliente nahmen, von wo wir zu Fuß den Machu Picchu bewanderten. Und das alles ohne Tragehilfe, weil wir sie am Vortag im Bus vergessen hatten. Nunu ging viele Stiegen zu Fuß, jedoch mussten wir ihn natürlich auch einige Meter tragen. Nach circa einendhalb Stunden waren wir oben, verschwitzt aber superstolz, angekommen. Wir fühlten uns wie Superhelden und waren gleich schnell, wie die Leute, die mit dem Bus hinaufgefahren sind. Leider bekamen wir mit, wie ein Mann einen epileptischen Anfall hatte. Zum Glück kamen gleich Rettungskräfte, um ihn zu helfen. Wir sahen viele Lamas und Alpakas und genossen es bei dem schönen Wetter das Areal zu erkunden. Zwei Stunden verbrachten wir oben und dann gingen wir auch wieder zu Fuß hinunter. Es war eines der coolsten Dinge, die wir je gemacht haben. Dann ging es wieder drei Stunden zurück nach Cusco. Bei der Hinfahrt hatten wir ein superliebes Pärchen aus Brasilien kennengelernt, mit welchen wir auch wieder bei der Rückfahrt zusammensaßen. Das war übrigens der erste Mensch, den ich kennengelernt habe, der schon einmal Malaria hatte. Ein halbes Jahr hatte es gedauert, bis sich sein Körper wieder ganz regeneriert hatte... Sie haben versprochen uns bald in Wien zu besuchen.

Tag 35: Cusco & Flug nach Lima

Am Vormittag nach dem Frühstück flogen wir nach Lima. Wir wurden auf Business- Sitze upgegradet (hatten aber keinen Extra- Boardservice) und Nunu verschlief den ganzen Flug. In Lima angekommen, wohnten wir in einem günstigen Apartment, in der Nähe des Flughafens. Mit Uber dauerte es fast 45 Minuten bis wir bei den "Wasserspielen" im Parque de la Reserva angekommen waren. Dort bezahlt man nur umgerechnet € 0.80 Cent Eintritt, um den Park anschauen zu dürfen. Die Wasserfontänen, als auch der kleine Zug, der durch den Park fährt haben Nunu sehr gut gefallen. Weiters flanierten wir noch durch den modernen Stadtteil "Miraflores", wo wir auch zu Abend aßen (Burritos). Lima ist leider recht teuer, bzw. die Stadtteile, die wir gesehen haben. Abends nahmen wir wieder ein Uber zu unserem Apartment.

Tag 36: Flug nach Guayaquil + Guayaquil

In der Früh flogen wir weiter nach Guayaquil, wo wir in einem Zimmer bei einer Familie wohnten. Der Sohn der Familie holte uns für 5$ vom Flughafen ab. Im Nachhinein kamen wir drauf, dass ein UBER günstiger gewesen wäre. Von dort fuhren wir mit dem UBER ins Stadtzentrum, wo wir zuerst mal bei der Bank unsere restlichen SOL in USD wechseln wollten. Mit 20 Euro Verlust wechselten wir das Geld bei einem Typen, der vor der Bank stand. Den ganzen Tag verbrachten wir in der Innenstadt. Direkt in der Innenstadt befindet sich ein Park, in welchem ummengen an riesigen Leguanen leben. Abends kauften wir noch Vorräte im Supermarkt für die Galapagos- Inseln ein.

Tag 37: Flug nach Galapagos+ Santa Cruz (Galapagos)

Am Vormittag flogen wir weiter auf die Galapagos Inseln. Die Kosten bis man einmal die Insel "bereisen" darf sind nicht gerade gering, jedoch hat sich jeder Cent gelohnt. Mit Flugzeug- Bus- Boot und wieder Bus, schafften wir es endlich in unser wunderschönes Hostel in Santa Cruz. An der Bushaltestelle lernten wir Natascha und Ivan aus Australien kennen mit denen wir fast unseren ganzen Aufenthalt auf Galapagos verbrachten.

Tag 38: Santa Cruz (Galapagos)

Am Vormittag machten wir einen Ausflug ins El Chato- Giant Schildkröten Reservat. Nunu war von den Riesenschildkröten sehr begeistert und machte etwa einhundert Fotos davon. Nachmittags fuhren wir mit dem Wassertaxi zu den Las Grietas, wo Philip und unsere Freunde schnorchelten, während ich auf Nunu aufpasste, der eingeschlafen war. Die Wanderung vom Wassertaxi weg war schon ein absolutes Highlight, durch die wunderschöne Vegetation. Am Abend buchten wir für den nächsten Tag einen Tagestrip nach Isabela. Leider ging es Philip in der Nacht sehr schlecht...

Tag 39: Tagesaufsflug nach Isabela

Obwohl Philip die ganze Nacht erbrochen hatte, machten wir den Tagesausflug nach Isabela, der um 7 Uhr früh begann. Die 2,5 stündige Speedboat fahr, war nur für Nunu lustig, der nach circa 10 Minuten am Boot eingeschlafen war und die Fahrt durchschlief. Der Wellengang war sehr stark und es war sehr windig. Die Fahrt hatte sich gelohnt, jedoch hatten wir nur insgesamt fünf Stunden Zeit die Insel zur erkunden. Unsere Highlights waren es die "Boobie- Vögel", etliche Leguane, Pinguine und Baby- Haie zu sehen. Danach ging es wieder 2,5 Stunden mit dem Boot zurück. Unser Guide war so lieb und hatte uns von sich aus Reisetabletten gegeben. Nunu schlief auch die ganze Rückfahrt am Boot durch.

Tag 40: Santa Cruz

Nachdem wir den Vormittag auf einem wunderschönen Strand verbrachten, konnte ich Philip endlich überreden ins Krankenhaus zu gehen, da es ihm immer noch miserabel ging. Alles was er aß, erbrach er in kürzester Zeit wieder. Daher verbrachten Nunu und ich den Rest des Tages alleine miteinander. Wir spielten am Spielplatz und trafen uns zum Abendessen mit unseren französischen Freunden (welche in Dublin leben). Wir aßen am Foodmarket, wo man Cerviche um 5 Dollar essen konnte. Nunu schlief im Buggy ein und wir machten uns einen schönen Abend. Philip hatte ein Medikament bekommen, nach welchem es im am nächsten Tag endlich besser ging.

Tag 41: Santa Cruz & Flug nach Quito

Unsere australischen Freunde waren extra mit dem früheren Speedboat zurückgefahren, um den Vormittag noch mit uns zu verbringen. Nach einem emotionalen Abschied machten wir uns auf dem Weg zum Flughafen. In Quito kamen wir erst am späteren Nachmittag an und fuhren mit dem Bus und UBER zu unserem Couchsurfinghost Fausto. Er ließ uns in seinem Schlafzimmer übernachten und wir gingen gemeinsam Abendessen.

Tag 42: Quito & Busfahrt nach Otavalo

Gemeinsam machten wir mit Fausto Pancakes und erkundeten danach Quito. Auch den "Mittelpunkt der Erde" haben wir besucht. Zu Mittag fuhren wir mit dem Bus ins zwei Stunden entfernte Otavalo. Dort wohnten wir in einem Hostel, welches einer indigenen Familie gehörte. Es war mitten im Grünen auf einem Hügel. Dort gab es auch einen Bauernhof mit vielen Tieren, Wir hatten ein Privatzimmer, was einem Tipi ähnelte. Abends machten wir ein Lagerfeuer und grillten Würstel. Ein unvergessliches Erlebnis.

Tag 43: Otavalo & Nachtbus nach Cali (Kolumbien)

Leslie, die jüngste Tochter der Familie bei der wir wohnten, begleitete uns zur Bäckerei und wir frühstückten gemeinsam am Hauptplatz. Nunu war so traurig, als wir vom Hostel auschecken und wir uns von "Leslie" verabschiedeten. Zu Fuß wanderten wir eine Stunde zu den "Cascadas de Peguche" und Philip schwamm im Naturpool. Am späteren Nachmittag machten wir uns auf dem Weg zum Busterminal Tulcan. Von Tulcan fuhren wir mit dem Bus zur kolumbianischen Grenze. Ein Taxi brachte uns zum Grenzübergang, wo sehr viele venezuelanische Flüchtlinge waren. Zu Fuß überquerten wir die Grenze (mit Kleinkind, hat man eine Art Priorty- Pass) und nahmen ein Taxi zum Busterminal Ipiales. Glücklicherweise erwischten wir dort einen der letzten Nachtbusse, welcher unser nach Cali brachte.

Tag 44: Nachtbus + Cali

Um etwa 7 Uhr früh erreichten wir den Busterminal in Cali. Leider hatten wir keine Unterkunft gebucht und setzen uns deshalb in ein Internet- Cafe, wo Philip ein günstiges Airbnb buchte. Mit dem Taxi fuhren wir direkt vom Terminal zur Unterkunft. Für 10 Euro pro Nacht hatten wir ein eigenes Zimmer mit geteiltem Bad. Das Airbnb gefiel uns sehr gut. Es gab Hängematten und im Hof rannten die Hühner herum, welche Nunu immer füttern durfte. Gemütlich flanierten wir durch die Stadt und sahen uns auch den Katzenpark an.

Tag 45: Cali

Am Nachmittag machten wir eine Free Walking Tour durch die Stadt. Abends wollten wir in einem Salsa- Club gehen, nur leider durften dort keine Minderjährigen hinein. Kein Salsa für uns. Dafür erkundigten wir unser Stadtviertel, wo wir uns auch abends sicher fühlten.

Tag 46: Cali + Nachtbus nach Bogota

Vormittags kauften wir Obst und Gemüse am Zentral- Markt der Stadt. Auch einen kleinen Spielplatz hatten wir gefunden. Glücklicherweise durften wir unser Zimmer bis am Abend behalten, da unser Nachtbus erst um 21:00 losfuhr. Im Airbnb wohnten drei andere Paare mit denen wir uns super verstanden. Ein Mädchen davon fand ich besonders beeindruckend, da sie noch nie in ihrem Leben ein Smartphone besessen hatte. Fand ich echt cool! Nachdem Abendessen nahmen wir ein Taxi zum Busterminal und fuhren mit dem Nachtbus nach Bogota.

Tag 47: Bogota

Gegen halb sieben morgens erreichten wir den Busterminal in Bogota ausgeschlafen. Von dort nahmen wir den öffentlichen Bus (der ein paar Cent kostete) in die Altstadt, wo sich unser Airbnb befand. Nachdem wir in einem französischen Lokal gefrühstückt hatten, fuhren wir mit der Seilbahn den Monserrate hinauf. Von dort hatten wir eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt. Später hatten wir Mittagessen im Universitätsviertel und fütterten die Tauben am "Plaza de Bolivar". Danach machten wir eine Free Tour durch Bogota, welche Nunu zur Gänze verschlief.

Tag 48: Bogota+ Flug nach Havanna

Den Vormittag verbrachten wir auf einem coolen Spielplatz, wo man auch Skateboardfahren konnte. Gegen Mittag machten wir uns mit dem Taxi auf den Weg zum Flughafen, wo wir die letzten Stunden noch in der Airport- Lounge ausklingen ließen. Weiter ging es mit unserem Flug nach Havanna. Nach 3,5 Stunden landeten wir abends in Havanna. Leider mussten wir sehr lange auf unseren Buggy warten, sodass wir uns mit einem Reisenden aus der Schweiz ein Taxi in die Stadt teilten, Da wir für Havanna keine Unterkunft gebucht hatten, fragten wir in den Hostel, wo Benjamin (der Schweizer) gebucht hatte, ob sie noch ein Privatzimmer frei hätten. Glücklicherweise hatten sie ein freies Zimmer, welches wir für 20 CUC inklusives Frühstück pro Nacht bekamen.

Tag 49: Havanna

Fünf cent bezahlten wir zu zweit für den öffentlichen Bus, der uns an den Strand nach Santa Maria brachten. Die Leute waren so lieb und machten Nunu und mir sofort einen Sitzplatz frei. Der Strand war atemberaubend schön! Weißer Strand und türkises Meer. In der Nähe gab es Essensstände, wo wir um umgerechnet 2 Euro aßen. Am Abend flanierten wir durch Havanna und kochten im Hostel. Da es uns dort so gut gefiel blieben wir noch eine Nacht und reservierten für die letzte Nacht unseres Aufenthaltes.

Tag 50: Vinales

Eigentlich wollten wir die ersten beiden Nächte gar nicht in Havanna verbringen. Aber da es vom Flughafen aus keine günstige Möglichkeit zu unserem Couchsurfing- Host nach Vinales gab, blieben wir in Havanna. In der Früh wurden wir um 8:30 von einem Oldtimer abholt, der uns mit drei anderen Pärchen im Gepäck nach Vinales brachte. Wir stoppten bei einer Tabak- Plantage, wo wir Kaffee und eine Zigarre bekamen. Kaufen mussten wir nichts. Unser Host Leo hatte uns schon erwartet. Da in Kuba couchsurfen verboten ist, bezahlten wir 7 Euro pro Nacht in einem wunderschönen Zimmer, was als " Casa Particular" geführt wurde. Er brachte uns zu einer Ziarren- Farm, die nur  zehn Minuten zu Fuß von seinem Haus entfernt war. Dort lernten wir etwas über Zigarren, Kaffee und Nunu fütterte die Hühner. Sky- eine weitere Couchsurferin, die bei Leo wohnte- kam mit uns mit. Abends schlenderten wir gemeinsam durch die Stadt.

Tag 51: Vinales

Gemeinsam mit Sky beschlossen wir den Vormittag ausreiten zu gehen. Nunu saß mit Philip gemeinsam auf einem Pferd. Die Landschaft durch die wir ritten, war einfach nur atemberaubend schön. Unsere ganze "Runde" dauerte zwei Stunden, was uns aufgrund des heißen Wetters fast etwas zu viel war. Am Nachmittag spielte Nunu mit den Nachbarskindern und abends gingen wir in die Stadt essen,

Tag 52: Cayo Levisa (Tagesausflug)

Am Vortag hatten wir einen Taxi-Fahrer gefunden, der uns um 30 CUC nach Cayo Levisa führte. Zu unserer großen Überraschung kostete das Fährticket 36 CUC ,statt 18 CUC, wie wir recherchiert hatten. Da die Bankomaten, die wir in Vinales ausprobiert hatten, nicht funktionierten, standen wir ohne Bargeld da und konnten die überteuerten Tickets auf die Insel nicht kaufen. Der Taxifahrer wollte 100 CUC für eine Fahrt nach Havanna haben. Noch dazu kackte sich Nunu von oben bis unten voll, weil wir nirgendwo Windeln kaufen konnten. (Nunu hat übrigens dadurch gelernt aufs Klo zugehen, bevor er in den Kindergarten kam.) Tja- und das war der Punkt, wo ich zum einzigen Mal in zwei Monaten zu weinen begann. Die anderen Leute waren alle schon auf die Fähre gegangen, als der "Ticket"- Verkäufer zu mir kam und meinte, dass er mit dem Hotel auf der Insel telefoniert hatte, und wir mit Karte die Fährfahrten dort bezahlen dürften. Glück im Unglück. Wir lernten auch ein Pärchen aus der Schweiz kennen, die uns anboten, ein Taxi zurück nach Vinales zu teilen. So wendete sich das Blatt und wir verbrachten eine tolle Zeit, auf der paradiesischen Insel. Gegen 17 Uhr fuhren wir wieder zurück und teilten uns das Taxi mit unseren neuen Freunden. Leo ließ uns eine weitere Nacht in seinem Casa Particular übernachten und wir trafen uns auf einen Mochito.

Tag 53: Vinales + Havanna

Eine Nachbarsmutter war so lieb und schenkte uns zwei Windeln (die wir für den Rückflug aufhoben). Und wir schenkten ihr ganz viel Kindergewand für ihr Baby. Gegen 15 Uhr machten wir uns auf den Weg zu unseren Freunden aus der Schweiz, da wir uns gemeinsam ein Taxi nach Havanna gebucht hatten. Tja- aus dem versprochenen 15 Uhr Großraumtaxi wurde doch eher ein Oldtimer, der erst um 15:20 kam und den wir uns mit jemand anderen teilen mussten. Versprochen wurde uns was anderes... Nach über 2,5 Stunden kamen wir in Havanna an und begaben uns auf die Suche nach einem günstigen Casa Particular mit Frühstück. Nach circa einer Stunde fanden wir eines mit gutem Preis- Leistungsverhältnis, wo wir übernachteten.

Tag 54: Havanna (Neu- Havanna und Santa Maria)

Am Vormittag nahmen wir wieder den öffentlichen Bus nach Santa Maria, wo wir den halben Tag am Strand verbrachten. Den restlichen Tag bummelten wir in Havanna herum und fanden eine Pizzeria, wo wir mit einheimischen Geld bezahlen konnten. Die Pizza hat nur 40 Cent gekostet. Abends checkten wir in einem anderen Casa Particular ein, welches vom Hostel organisiert wurde, da die Klimaanlage kaputt war.

Tag 55: Old Havanna + Flug nach Köln

Nachdem wir ein gutes Frühstück im Hostel gegessen hatten, machten wir nochmal die Altstadt Havannas unsicher. Abgesehen davon spendete ich mein ganzes Gewand (außer das was ich zum Heimflug trug) an Einheimische. Sogar meine Nikes ließ ich da und flog mit Flip- Flops heim. Nunu hatte seine Sneakers (von sich aus) dem Baby in Vinales geschenkt und flog ebenfalls mit Sandalen heim. Das Taxi teilten wir uns mit Benjamin (den wir auch bei der Ankunft kennengelernt hatten), wobei wir zuerst zum falschen Terminal gefahren waren. Daher mussten wir noch ein Taxi zum anderen Terminal nehmen. Heimgeflogen sind wir mit Eurowings, wo leider weder noch Essen noch Getränke inkludiert waren. Auch für Entertainment- Programm musste man zahlen. Zum Glück hatten wir einen Nachtflug und schliefen die meiste Zeit.

Tag 56: Flug nach Wien

Mit fast einer Stunde Verspätung waren wir in Wien angekommen und hatten noch zwei Stunden Zeit bis zum nächsten Boarding. Die Zeit verkürzten wir uns in der Flughafenlounge. Dann traten wir unseren letzten Flug auf der Reise an. Unser 14. Flug um genau zu sein, der uns nachhause brachte.

Heute (nach der Arbeit) geht es für uns nach Zirndorf, wo wir den Playmobil Fun Park besuchen und die schöne Region erkunden werden.

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