Singapur mit Baby/Kleinkind

Mittlerweile war Nunu schon zwei Mal in Singapur. Einmal als Baby, als er 11 Monate alt war und einmal mit 22 Monaten. Beide Male fanden wir unsere Singapur Aufenthalte bereichernd und spannend. In dem Artikel findet ihr viele Informationen, die euch euren Aufenthalt einfach gestalten sollen. Viel Spaß beim Lesen!

Flughafentransfer/ Öffentliche Verkehrsmittel

Vom Changi Airport gelangt man sehr einfach in die Stadt. Man kann mit dem Zig, Bus oder Taxi bzw. Aber fahren. Beide Male sind wir mit dem Uber gefahren. Mittlerweile gibt es sogar ein "Family- Uber", welche Kindersitze zur Verfügung  stellen. Der Changi- Flughafen ist sowieso der beste Flughafen weltweit, da es sogar ein Kino und ein Pool gibt. TIPP: Falls ihr den Pool nutzen wollt, vergisst nicht eure Badesachen einzupacken. Man kann am Terminal leider nirgends welche kaufen. Eintritt: SGD 17 (Babys und Kleinkinder bezahlen keinen Eintritt!) Leider hatten wir keine Schwimmsachen dabei, dafür haben wir eine der Kids- Areas genutzt.

Wohnen

Wohnen ist in Singapur leider sehr teuer. Bei unserem ersten Singapur Aufenthalt (im Sommer 2016) haben wir in einem Airbnb Zimmer gewohnt um ca. 50 Euro/Nacht. Wir nutzen ein geteiltes Badezimmer und das Zimmer an sich war sehr klein. Dafür war der Host sehr lieb. Bei unserem zweiten Aufenthalt im Juli 2017 haben wir in einem Hostel geschlafen. Wir hatten ein kleines Zimmer mit Doppelbett und 24 Stunden Frühstück (Toastbrot, Butter, Marmelade, Nutella und Tee). Die Besitzer des Hotels waren super lieb, gaben uns tolle Tipps und spielten sogar mit Nunu. Auch das Badezimmer haben wir uns geteilt. Preis/Leistung und Lage waren dafür ein Traum. Und sauber war das Hostel sowieso. Nebenan findet man gleich einen Obst und Gemüsestore (gut und sehr günstig) und einen Frisör (Philip bekam einen Haarschnitt, um umgerechnet 5 Euro!). Kann es sehr daher sehr empfehlen. Hier findest du mehr Infos über das Hostel. 

Must see/do

In Singapur kann man wirklich sehr viel besichtigen. Viele Angebote sind kostenlos und für Babys und Kleinkinder geeignet.

 

  • Kaffee trinken im Marina Bay Sands: Für uns war eine Nacht im schönen, bekannten Hotel leider unleistbar. Daher haben wir zumindest oben im Außenbereich (mit Blick auf den Pool) einen Kaffee getrunken. Auch nicht gerade günstig, jedoch zahlt sich der Blick auf den weltweiten bekannten Infinity- Pool aus. Schwimmen dürfen leider nur Hotelgäste.
  • Gardens by the bay:  Eignet sich super für Kinder in jedem Alter. Man kann gemütlich von der MRT - Station hinspazierten. Es gibt einen extra "Garden" nur für Kinder, den sogenannten "Children's Garden". Vor allem der Wasserspielplatz ist ziemlich cool dort. Das coolste ist, dass man für die "Gardens by the bay" keinen Eintritt bezahlen muss! In diesen Gärten ist für jeden etwas Passendes dabei!
  • Night Safari - Singapur Zoo: Ein absolutes "must" ist der Singapur- Zoo. Als Nunu 11 Monate alt war, haben wir es uns nicht nehmen lassen, die "Night Safari" zu besuchen. Die Tickets haben wir schon im Vorfeld online gekauft, da die frühesten Eintritt am schnellsten ausverkauft waren. Vor Ort gibt es eine eigene Online- Ticket Schlange, wo man dann gegen Vorlage des QR- Codes hineinkommt. Wir waren alle drei beeindruckt von der Safari. Mit einem Zug sind wir durch den Zoo gefahren und konnten die Tiere in der Nacht beobachten. Tipp: Bedenkt, dass der Zoo etwas außerhalb der Innenstadt liegt. Hingefahren sind wir mit Uber, zurückgefahren jedoch mit dem Bus (war um einiges billiger, auch wenn die Fahrzeit fast eine Stunde betrug). Kinder bis 3 Jahre zahlen keinen Eintritt.
  • Botanische Gärten: Schon als Nunu 11 Monate alt war, haben wir die botanischen Gärten besucht. Jedoch wurde zu diesem Zeitpunkt der Kinderbereich renoviert. Dieses Jahr hatten wir mehr Glück und konnten endlich den Kids- Corner besuchen. Auch dieser ist kostenlos und bietet eine Menge. Wasserspielplatz, Riesensandkiste, Spielplatz und einen Teich mit Fischen und Schildkröten. Dort hat Nunu auch viele Spielkameraden kennengelernt. Absolut empfehlenswert.
  • Singapur Flyer: Wer Riesenräder mag, wird auch den Singapur- Flyer mögen. Man hat von dort aus eine wunderschöne Aussicht, jedoch reicht es, wenn man einmal damit gefahren ist, um diese zu genießen. Eine Fahrt dauert ungefähr 30 Minuten.Tickets kann man vor Ort kaufen und Kinder unter 3 Jahren zahlen keinen Eintritt. 
  • Sentosa: Auch Sentosa ist ein absolutes "must do" mit Kindern. Man kann zu Fuß gehen, mit dem "Sentosa Express" (Zug) oder sogar einer Seilbahn (ziemlich teuer) auf die Insel fahren. Auf der Insel kann man wirklich einiges machen. Vor allem die Strände sind sehr sehenswert. Beim ersten Sentosa- Besuch, als Nunu noch ein Baby war, sind wir auf der Insel herumspaziert und haben uns die Gärten angesehen. Diesmal waren wir an einem der drei Strände (nämlich am Palawan Beach) schwimmen und entspannen. Das Meer war sehr, sehr warm und mitten am öffentlichen Strand gab es sogar einen Wasserspielplatz. Und auch für diesen musste man nichts bezahlen. Singapur ist einfach ein Paradies! Bei unserem nächsten Singapur- Trip wollen wir Kidzania besuchen.

Lokal- und essenstipps

Man kann in Singapur sehr gut Essen gehen, jedoch sind die Restaurants meistens nicht so günstig. Hier ein paar Lokalitäten, die wir empfehlen können:

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