Gemeinsam mit unseren drei Kindern Nunu (9 Jahre alt), MC (5 Jahre alt) und Baby Baozi (1 Jahr alt) waren wir im Rahmen unserer Mittelamerika Rundreise in El Salvador unterwegs. Wir sind über den Seeweg aus Nicaragua eingereist. El Salvador war für uns ein Land, das wir lange unterschätzt hatten und das uns am Ende am meisten überrascht hat. In diesem Beitrag teilen wir unsere 8-tägige Reiseroute, unsere Highlights, ehrliche Erfahrungen zum Reisen mit Kindern, zur Sicherheit, zu den Kosten und dazu, für wen El Salvador wirklich passt.
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Ist El Salvador familienfreundlich?
El Salvador ist ein ideales Reiseziel für Familien, die ein unkompliziertes, günstiges und zugleich abwechslungsreiches Land suchen. Die kurzen Distanzen machen das Reisen mit Kindern extrem entspannt, egal ob im Bus, im Chickenbus oder mit Uber. Innerhalb weniger Tage wechselt man von Stadt zu Vulkanlandschaft, Hochland und Pazifikküste, ohne stundenlang unterwegs zu sein. Dazu kommt, dass El Salvador deutlich weniger touristisch ist als viele Nachbarländer, was den Alltag authentischer, ruhiger und stressfreier macht.

El Salvador mit Baby und Kleinkind bereisen
Auch mit Baby und Kleinkind war El Salvador für uns sehr gut machbar. In vielen Restaurants gibt es Kinderhochstühle, oft ganz selbstverständlich, und wir wurden mit Baby immer herzlich empfangen. Windeln, Feuchttücher und sogar Babynahrung sind in Supermärkten problemlos erhältlich, vor allem in Städten und an der Küste. Unterkünfte sind häufig klein, familiär geführt und sehr kinderfreundlich, oft mit Pool oder ruhigen Innenhöfen. Die Trage hat sich für uns mehr bewährt als der Kinderwagen, vor allem in Bussen, auf Märkten oder bei Ausflügen. Daher unbedingt mitnehmen.

El Salvador mit Kindern bereisen
Mit älteren Kindern punktet El Salvador vor allem durch die Mischung aus Natur, Abenteuer und Alltagserlebnissen. Vulkanwanderungen, Surfen, Kaffeeplantagen, Märkte und kleine Städte sorgen dafür, dass keine Langeweile aufkommt. Kinder sind überall willkommen, sei es im Bus, im Restaurant oder auf dem Markt, und werden oft direkt angesprochen oder beschenkt. Für uns war El Salvador eines dieser Länder, in denen Reisen mit Kindern nicht komplizierter, sondern oft sogar leichter sind als zu Hause. Genau das macht es so besonders für Familien.

Ist El Salvador gefährlich? Unsere ehrliche Erfahrung
Eine der häufigsten Nachrichten, die uns auf dieser Reise erreicht haben, war die Frage, ob El Salvador gefährlich sei. Ganz ehrlich, wir haben uns die ganze Zeit sehr sicher gefühlt.
El Salvador hat eine extreme Vergangenheit und genau das steckt vielen noch im Kopf. Seit mehreren Jahren gibt es jedoch einen neuen Präsidenten, der massiv gegen organisierte Kriminalität vorgegangen ist. Sehr viele Verbrecher wurden inhaftiert und das Land hat sich stark verändert.
Unsere Erfahrung war eindeutig. Wir haben uns im Alltag, im Bus, in Städten und mit Kindern sicher gefühlt. Natürlich mit Hausverstand, wie überall auf der Welt.
Menschen & Geschichte: Warum El Salvador uns so berührt hat
Was uns an El Salvador am meisten überrascht und berührt hat, waren die Menschen und die Geschichte des Landes. El Salvador hat in nur wenigen Jahren einen unglaublichen Wandel durchgemacht. Von einem der gefährlichsten Länder der Welt hin zu einem der sichersten Länder in Mittelamerika.
Mord, Erpressung und Entführungen gehörten früher für viele zum Alltag. Heute sprechen die Menschen offen darüber, was sich verändert hat, und man spürt ganz klar Dankbarkeit für die neu gewonnene Sicherheit und Stabilität. Präsident Nayib Bukele ließ über 70.000 Bandenmitglieder ins größte Gefängnis Mittelamerikas bringen und leitete damit eine radikale Wende ein.

El Salvador gilt heute als eines der sichersten Länder der Region. Und auch für uns hat es sich so angefühlt. Vielleicht sogar sicherer als so manches Land, das einen ganz anderen Ruf hat. Für uns ist El Salvador mittlerweile zu einem unserer Lieblingsländer geworden. Vor allem wegen der Menschen. Herzlich, offen, ehrlich und unglaublich freundlich.
Vorbereitungen und Infos für deinen El Salvador Urlaub mit Kindern
Für unseren El Salvador Urlaub mit Kindern haben wir die Vorbereitung bewusst einfach gehalten. Vorab haben wir uns reisemedizinisch beraten lassen und unseren jüngsten Sohn noch gegen Hepatitis A impfen lassen. Wichtig ist außerdem, die Reisepässe aller Familienmitglieder zu checken, da sie mindestens sechs Monate über die Einreise hinaus gültig sein müssen.
Viel mehr haben wir, ehrlich gesagt, nicht vorbereitet. Unterkünfte, Transport und Aktivitäten haben wir komplett spontan vor Ort organisiert, was problemlos geklappt hat. Windeln, Sonnenschutz und alles, was man im Alltag mit Kindern braucht, bekommt man problemlos in der Region. wir haben uns sogar schon davor in Nicaragua eingedeckt. Praktisch ist es, ein paar US-Dollar von zu Hause mitzunehmen oder vor Ort am Bankomat abzuheben, da US-Dollar die Landeswährung sind. El Salvador ist kein Land, das eine aufwendige Planung erfordert, auch mit Kindern nicht. Genau das macht das Reisen hier so angenehm.
El Salvador per Chickenbus und öffentlichen Verkehrsmitteln bereisen
El Salvador per Chickenbus und öffentlichen Verkehrsmitteln zu bereisen hat für uns auch mit Kindern und Baby überraschend gut funktioniert. Chickenbusse sind extrem günstig, fahren regelmäßig und verbinden selbst kleinere Orte zuverlässig miteinander. Auch mit Kind am Schoß war das kein Problem und wir mussten oft nicht einmal für jedes Kind ein eigenes Ticket kaufen. Zusätzlich haben wir für längere Strecken und abends gerne Uber oder InDrive genutzt, was sicher, unkompliziert und preislich absolut fair war.

Gerade mit Baby war diese Mischung ideal, weil man flexibel blieb und nicht auf fixe Fahrpläne oder teure Transfers angewiesen war. Snacks und Getränke werden in den Bussen laufend verkauft, die Fahrzeiten sind überschaubar und durch die kurzen Distanzen im Land kommt man auch mit Kindern entspannt von Ort zu Ort. Für uns war klar, ein Mietwagen ist nicht notwendig, El Salvador lässt sich auch als Familie problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln bereisen.
El Salvador: Unsere ideale Reiseroute für 8 Tage
Unsere Anreise von Nicaragua nach El Salvador per Boot
Eingereist sind wir von Nicaragua über den Seeweg nach El Salvador. Dafür sind wir etwa eine Stunde mit dem Taxi zur Grenze Potosí gefahren und haben 40 USD bezahlt. Nach der Grenzkontrolle, bei der wir für Nicaragua insgesamt 15 USD Ausreisegebühr bezahlt haben, ging es direkt weiter zum Boot. Gebucht hatten wir die Überfahrt über die Firma Ruta del Golfo, was problemlos funktioniert hat.

Vorab haben wir nichts überwiesen, sondern den zuständigen Mitarbeiter direkt an der Grenze getroffen. Eine Datei, die wir vorab erhalten hatten, mussten wir dort ausfüllen. Die Bootsfahrt von Potosí nach Puerto La Unión kostete uns zu fünft insgesamt 150 USD, also 50 USD pro Erwachsenem und die Hälfte pro Kind. Baby Baozi durfte kostenlos mitfahren.
Tipp: Nimm unbedingt Kopien der Reisepässe mit. Diese werden an der Grenze benötigt. Da wir darüber nicht informiert wurden, musste Philip kurz vor der Abfahrt noch in einen Copyshop, um die Pässe kopieren zu lassen.
Das Boot selbst war eher eine Nussschale. Wir haben alle Schwimmwesten bekommen, auch die Kinder, und das Gepäck wurde mit Plastik abgedeckt. Die Fahrt war zunächst ruhig, wurde aber in den letzten 15 Minuten ziemlich wellig und wir alle ordentlich nass. Die Kinder fanden es aufregend, für uns war es eher abenteuerlich.


Beim Ausstieg ist Philip auf einen rostigen Nagel getreten, hat sich aber zum Glück nur oberflächlich verletzt. Aufgrund des Wellengangs dauerte die Fahrt etwas mehr als zwei Stunden, normalerweise liegt sie zwischen eineinhalb und zwei Stunden. Die Grenzkontrolle im Hafen ging überraschend schnell, sodass wir direkt den öffentlichen Bus erwischt haben.
Tag 1: Ankunft in San Salvador
Vom Busterminal fuhren wir weiter ins Zentrum und kamen schließlich spät abends in San Salvador an. Da wir nachts angekommen sind, war es ehrlich gesagt etwas gruselig, wir haben aber trotzdem super in unserer Unterkunft geschlafen. Philip hatte uns noch Abendessen bei einem Pupusa-Foodstand in der Straße geholt.
Unsere Unterkunft: Hostal Dona Marta
Empfohlene Nächte: 1 (Wir blieben eine)
Tag 2: Weiterreise nach Santa Ana & Lago de Coatepeque
Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück mit dem Chickenbus weiter zum Busterminal in El Salvador und von dort mit einem Bus nach Santa Ana, der zweitgrößten Stadt des Landes. Die Fahrt dauerte knapp 2,5 Stunden und kostete uns insgesamt 5 USD. Da Baozi auf meinem Schoß saß, mussten wir nur vier Tickets kaufen.
In Santa Ana haben wir eine richtig coole Unterkunft gefunden, ein Coffeeshop mit zwei Zimmern und richtig gutem Frühstück. Am Nachmittag fuhren wir mit Uber zum wunderschönen Lago de Coatepeque. In El Salvador ist auch die App InDrive sehr verbreitet und ähnlich wie Uber. Die Fahrt zum See dauerte rund 30 Minuten und kostete 10 USD.

Der See ist traumhaft, allerdings sind viele öffentliche Bereiche stark von Booten frequentiert. Deshalb haben wir uns für ein Restaurant mit fairen Preisen und großer Spielecke entschieden. Ceviche kostete etwa 5 USD, ein Milchkaffee rund 75 Cent. Danach waren Philip und die Kinder noch schwimmen. Die Uber-Fahrer in El Salvador sind unglaublich herzlich und gesprächig. Wir haben viele liebe Locals kennengelernt und spannende Gespräche über das Land geführt.


Natürlich haben wir auch den Markt in Santa Ana besucht und Kokosnüsse sowie Bananen gekauft. Der Verkäufer schenkte Baby Baozi gleich ein paar Bananen.
Auch abends ist Santa Ana richtig schön. Wir waren in einer kleinen Pupusería namens Comedor y Pupusería Claudia, die von einer alleinerziehenden Mutter geführt wird. Ihre Kinder waren etwa im Alter von Nunu und Baozi und verstanden sich sofort mit unseren Kindern. Die Pupusas kosteten zwischen 0,70 und 1 USD und waren richtig gut.


Unsere Unterkunft: Hostal Ta Mema
Empfohlene Nächte: 1-3 (wir blieben 1)
Tag 3: Ruta de las Flores Vulkanwanderung Santa Ana & Weiterreise nach Juayúa
Am nächsten Morgen in Santa Ana hatte Philip Geburtstag. Unsere Hosts überraschten ihn mit einem Brownie und Eis, richtig lieb. Auch das Frühstück in der Unterkunft war top, für 47 Dollar inklusive Kaffee. Als Geburtstagsprogramm stand eine Wanderung auf den Vulkan Santa Ana am Plan.

Mit Uber fuhren wir für 17 Dollar zum Ausgangspunkt. Vor Ort zahlten wir 50 Cent pro Person für den Parkplatz und 3 Dollar für den Eintritt in den Vulkanpark. Ein Guide ist Pflicht. Um 10 Uhr startete eine Gruppe mit einem kostenlosen Guide, dem wir uns angeschlossen haben. Der Weg führte zuerst durch dichten Dschungel, später über steiniges Vulkangestein bis zum Krater mit türkisfarbenem See. Die Wanderung dauerte etwa eineinhalb Stunden und die Kids haben richtig gut durchgezogen. MC war so motiviert, dass sie fast hochgelaufen ist. Oben wartete eine mega Aussicht, allerdings mit ordentlichem Wind. Baby Baozi war die ganze Zeit in der Trage.


Zurück zur Unterkunft nahm uns ein kanadischer Vater mit seinem Sohn im Auto mit, die vor ein paar Jahren nach El Salvador ausgewandert sind. Danach holten wir unser Handgepäck und fuhren mit dem Chickenbus weiter nach Juayúa. Die Fahrt kostete insgesamt nur 3,20 USD. Im Bus lernten wir ein deutsches Pärchen kennen, mit dem wir später in einer Pupuseria auf Philips Geburtstag angestoßen haben.


Praktisch war auch, dass unsere Unterkunft ein Hostel mit Privatzimmer und Waschmaschine war, sodass wir gleich Wäsche waschen konnten.
Unsere Unterkunft: Mixtepe
Empfohlene Nächte: 2-3 (wir blieben 2)
Tag 4: Juayúa & Kaffeeplantagen-Tour Ataco und Apaneca
Nach dem Frühstück ging es für uns mit dem Chickenbus weiter nach Ataco. Gefrühstückt haben wir günstig im Lokal Doña Goya, ganz in der Nähe unseres Hostels. Typisch gab es Reis, Ei, Bohnenpaste und gegrillte Kochbananen. Zum Glück hat es den Kindern richtig gut geschmeckt.


In Ataco angekommen, haben wir eine Kaffeefarm besucht und für sieben Dollar pro Person an einer Führung teilgenommen, die Kinder durften kostenlos mit. Wir haben viel über den Kaffeeanbau und den Röstprozess gelernt und zum Abschluss natürlich auch verkostet. Dabei haben wir wieder ein deutsches Pärchen getroffen, mit dem wir danach noch gemeinsam Mittagessen waren.


Anschließend fuhren wir mit dem Bus weiter nach Apaneca. Eigentlich wollten wir dort nur gemütlich in ein Café gehen, doch das Café erwies sich als Teil eines kleinen Vergnügungsparks. Für fünf Dollar Eintritt pro Person, die man im Café wieder einlösen konnte, bekamen die Kinder ein echtes Highlight. Während ich meinen Kaffee genoss und Baozi geschlafen hatte, erkundeten Philip und die Kinder ein riesiges Labyrinth und waren fast 40 Minuten unterwegs. Auf 1.600 Metern Höhe war es recht kühl, Pullis waren definitiv nötig.


Zum Abschluss des Tages waren wir mit unseren neuen Freunden in einer richtig guten Pupuseria. Am Nebentisch wurde ein Geburtstag gefeiert und als ich erzählte, dass Philip am Tag zuvor Geburtstag hatte, hat plötzlich das ganze Lokal für ihn gesungen. Es gab sogar eine Torte für uns alle. So herzlich, so lustig und typisch für El Salvador.
Unsere Unterkunft: Mixtepe
Empfohlene Nächte: 2-3 (wir blieben 2)
Tag 5: Juayúa und Weiterreise nach La Libertad
Den Vormittag haben wir noch für einen Frisörbesuch genutzt und den berühmten Markt in Juayúa besucht. Danach ging es mit dem Chickenbus weiter an die Küste El Salvadors. Zuerst fuhren wir für etwa 1,50 USD rund 40 Minuten nach Sonsonate, von dort aus mit einem weiteren Chickenbus weiter nach El Libertad. Die Fahrt kostete uns zu fünft genau 5 USD und dauerte mit etwas Stau etwas über zwei Stunden. Unterwegs fährt der Bus auch direkt an El Tunco vorbei, dem touristischsten und teuersten Ort des Landes.

Am Abend haben wir in Arturo’s Restaurant gegessen, das etwa zehn Gehminuten entfernt lag. Die Preise an der Küste sind generell höher, hier waren sie aber absolut in Ordnung. Pupusas kosten überall in etwa gleich.


Unsere Unterkunft, das Hotel y Restaurante Rincón Familiar, hatte sogar zwei Pools und Frühstück inklusive. Der Preis war fair und das Frühstück richtig gut. Besonders nett war, dass die Tochter der Besitzer ein Kind im selben Alter wie Baozi hatte. Kinderhochstühle waren vorhanden, und es war praktisch, dass das Hotel ein eigenes Restaurant hatte.


Unsere Unterkunft: Hotel Y Restaurante Rincón Familiar
Empfohlene Nächte: 2-3 (wir blieben 3)
Tag 6: La Libertad und Surfen am Playa Rocas
Am Vormittag haben wir den Fischmarkt in La Libertad besucht und sind danach mit dem Bus weiter nach Playa Rocas gefahren, um zu surfen. In einem Shop haben wir uns für 10 USD ein Surfboard ausgeborgt. Während Philip mit MC und Nunu im Wasser war, habe ich mit Baozi im Restaurant El Marinero gespielt und etwas getrunken. Zu Mittag waren wir noch in einem Fischlokal essen, haben Windeln besorgt und den restlichen Abend entspannt in unserer Unterkunft verbracht.

Unsere Unterkunft: Hotel Y Restaurante Rincón Familiar
Empfohlene Nächte: 2-3 (wir blieben 3)
Tag 7: Surfen am Playa Rocas & Ausflug nach El Tunco
Den Vormittag haben wir wieder am Playa Rocas verbracht, wo Philip mit den Kids surfen war. Zu Mittag waren wir in unserem neuen Lieblingslokal mit Meerblick essen, im Isla Tortuga. Dort gibt es sogar günstige Mittagsmenüs. Ceviche, frischer Fisch, frisch gepresster Maracuja-Saft und Meerblick – absolute Herzensempfehlung.


Am Nachmittag sind wir mit dem Chickenbus weiter nach El Tunco gefahren, dem touristischsten und teuersten Ort El Salvadors. Hier gibt es viele stylische Unterkünfte, hippe Cafés und Restaurants. Außerdem ist El Tunco ein beliebter Surfspot mit mehreren Surfschulen. Wir waren im Dale Dale Café, Kaffee trinken, und sind danach wieder zurückgefahren.
Empfohlene Unterkunft in El Tunco: Boca Olas Resort Villas
Tag 8: Playa Rocas & Heimreise
Der letzte Tag unserer einmonatigen Mittelamerika-Reise war angebrochen. Nach dem Frühstück haben wir in unserem Hotel ausgecheckt und uns von den Hosts und ihrer lieben Tochter verabschiedet. Zuvor waren wir noch ein letztes Mal in unserem Lieblingsrestaurant am Playa Rocas Fisch essen.

Mit einem Uber ging es direkt vom Hotel in La Libertad in nur rund 40 Minuten zum Flughafen. Die Fahrt kostete gerade einmal 16 USD und unser Fahrer war unglaublich herzlich. Generell merkt man in El Salvador, wie kompakt das Land ist und wie kurz die Wege sind.
Von San Salvador flogen wir weiter nach San José in Costa Rica und von dort über Paris mit einem fünfstündigen Aufenthalt zurück nach Wien. Auch mit Kleinkind Baby Baozi verliefen alle Flüge völlig problemlos.
Unsere Erfahrungen: El Salvador mit Kindern und Baby bereisen
El Salvador mit Kindern und Baby zu bereisen war für uns überraschend entspannt und unkompliziert. Wir waren mit drei Kindern unterwegs, inklusive Baby, und hatten zu keiner Zeit das Gefühl, dass uns das Reisen erschwert wurde. Die Distanzen im Land sind kurz, Transfers mit Bus, Chickenbus oder Uber funktionieren zuverlässig und spontan, was gerade mit Baby ein großer Vorteil ist. Viele Unterkünfte sind klein, familiär geführt und super kinderfreundlich, oft mit Pool, Hochstuhl oder einfach viel Verständnis für den Familienalltag.
Auch Essen war nie ein Thema. Pupusas gehen immer, sind günstig, sättigend und perfekt für Kinder. Unsere Kinder wurden überall offen und herzlich aufgenommen, egal ob im Bus, im Restaurant oder am Markt. Besonders positiv überrascht hat uns das Sicherheitsgefühl im Alltag. Wir konnten uns frei bewegen, auch mit Baby in der Trage, ohne ständig angespannt zu sein. Für uns ist El Salvador eines dieser Länder, in denen Reisen mit Kindern nicht komplizierter, sondern oft sogar leichter ist als erwartet. Genau deshalb würden wir jederzeit wieder mit Baby und Kindern hierher reisen.


