Langstreckenflug mit Baby leicht gemacht

Langstreckenflug mit Baby? Der Alptraum schlechthin? Für uns überhaupt nicht. In diesem Beitrag erfährt ihr, wie ihr euch den Langstreckenflug mit Baby einfacher gestalten könnt und trotzdem noch das Flight- Entertainment- Programm  dabei genießt. Nunu ist zum ersten Mal mit knapp 4 Monaten Langstrecke geflogen und es verlief alles viel besser, als erwartet. Ich hoffe meine Tipps helfen euch weiter. Viel Spaß beim Lesen! :)

Babybassinet

Bei Langstreckenflüge stellen die meisten Airlines sogenannte "Babybassinets" zur Verfügung. Das sind kleine Bettchen, welche an der Flugzeugwand eingehängt, werden. Jede Airline hat ihre eigenen "Babykörbchen" Vorschriften. Bei Emirates zum Beispiel, dürfen Babys, die schwerer als 11 kg sind, nicht mehr hinein, obwohl sie von der Länge her reinpassen würden. Wenn das Baby mit dem Kopf anstehen würde, auch wenn es unter 11 kg hat, darf es natürlich auch nicht hinein. Was noch ein Nachteil ist, dass du dein Baby bei leuchtendem Anschnallzeichen, immer rausholen musst. Einer unserer Flüge nach Dubai war so turbulent, dass wir in alle halben Stunden rausholen mussten. Im Endeffekt habe ich ihn, nach dem dritten Mal, auf meinen Schoß schlafen lassen.

Tragehilfe im Handgepäck mitnehmen

Vor allem in Nunus ersten Lebensjahr war unsere Ergobaby- Tragehilfe, unser treuster Begleiter. Da man seit letztem Jahr seinen Kinderwagen/Buggy im Sperrgepäck beim Check-in, einchecken muss, würde ich empfehlen immer die Fragehilfe mitzunehmen. Viele Flughäfen stellen jedoch Flughafenleihbuggys zur Verfügung, welche für Babys bis zum 6. Monat, jedoch nicht geeignet sind. Wenn Nunu am Ende des Fluges noch geschlafen hat, haben wir ihn in die Trage gegeben und er hat behutsam weitergeschlafen. Abgesehen davon hat man beim Ausstieg die Hände "Babyfrei", sodass man sein Handgepäck besser transportieren kann.

Is the flight fully booked? Eigener Sitzplatz fürs Baby?

Auch wenn wir, aufgrund meines Berufes, oft in der Hauptsaison fliegen müssen, hat uns diese Frage oft, zu einer Reihe für uns alleine verholfen. Wenn man die Flugbegleiterin gleich am Anfang des Fluges fragt, ob der Flug ausgebucht ist, hat man die Chance einen Reihe für sich zu bekommen. Oder zumindest einen Platz mehr. Wir hatten das Glück, immer auf liebe FlugbegleiterInnen zu treffen, die geschaut haben, dass wir genug Platz im Flugzeug haben. 

Stillen, Windeln und Snacks

Da ich bis zu Nunus 6. Lebensmonat "voll" gestillt habe, hatte ich es bei Langstreckenflügen besonders leicht, da ich mich nicht ums Essen kümmern musste. Ich weiß jedoch, dass einem die FlugbegleiterInnen, mit einer Art Wasserkocher, Folgemilch usw. (auf Anfrage) zubereiten. Beikost, wie Brei wird auf Anfrage auch erwärmt. Wir hatten immer Bananen, als Zwischenmahlzeit, mit. Für einen Säugling würde ich auf jeden Fall viele Windeln einpacken, da diese viel öfter gewechselt werden müssen, als bei einem Kleinkind. Lieber ein paar Windeln zu viel, als zu wenig. Abgesehen davon, würde ich einen Zipper- Beutel (zum Beispiel von Toppits) mitnehmen, um Bodys oder Gewand einzupacken, falls etwas durch die Windel durchgegangen ist. (Ist mir bei meinem allerersten Flug mit Nunu passiert. :D) Was ihr sonst in eurem Handgepäck dabei haben solltet, findet ihr HIER. 

 

Während Start und Landung habe ich  Nunu immer gestillt, sodass der Druckausgleich kein Problem war. Alternativ bietet sich ein Schnuller oder ein Fläschchen an, wichtig ist, dass das Kind saugt.

Spielzeug - weniger ist mehr

Bevor Nunu ein Jahr alt war, hatten wir kaum Spielzeug auf Flügen mit. Bei Langstreckenflügen bekommt man immer ein Spielzeug oder Stofftier von der Airline geschenkt, was sehr praktisch ist. Das Einzige, was wir mit hatten, waren kleine Buggybücher (welche wir nach dem Flug am Kinderwagen befestigt hatten), die wir uns im Flieger angeschaut haben. Die meiste Zeit (wenn Nunu diese nicht mit schlafen verbracht hat), haben wir damit verbracht, mit Nunu durch den Flieger zu wandern, da die meisten Passagiere mit ihm kommunizieren wollten und auch die Flugbegleiterinnen oft mit ihm gespielt haben. Für Kleinkinder ab einem Jahr würde ich auf jeden Fall etwas zu zeichnen mitnehmen, als auch kleine Spielfiguren. Aber auch für Kleinkinder bekommt man jede Menge Spielzeug an Board. 

Decke und Häubchen

Mal ist es im Flieger zu warm und dann wieder zu kalt. Jeder kennt dieses Gefühl. Daher empfehle ich euch unbedingt eine dünne Haube mitzunehmen, da oft die Lüftung im Flugzeug eingeschaltet ist, welche auf die kleinen Babyköpfe ziehen könnte. Auch eine dünne Kuscheldecke mitzunehmen ist kein Fehler, obwohl bei Langstreckenflüge welche zur Verfügung gestellt werden.

Schlafens- Rituale

Wir tun im Flugzeug immer so, als wären wir am Boden. Bevor Nunu schlafen geht, putzen wir im Flugzeug seine Zähne und ziehen ihm seinen Pyjama an. Wir gehen unseren Alltagsritualen nach. Natürlich kann es trotzdem sein, dass er früher oder später schlafen geht, als sonst. Seitdem er ein Jahr alt ist, schläft er ausschließlich auf mir, oder dem freien Platz neben mir (wenn wir einen haben). 

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