Liechtenstein mit Kleinkind

Letztes Wochenende haben wir beschlossen einen kleinen Roadtrip nach Salzburg, Liechtenstein und Dornbirn zu machen. Nach Liechtenstein wollte ich schon sehr lange, da ich viel Gutes über das Fürstentum gelesen habe. Die Adventszeit hat sich durch den Feiertag super dafür angeboten. Im Beitrag erfahrt ihr, was man so alles mit Kleinkind in Liechtenstein unternehmen kann.

Die Anfahrt

Da wir mehrere Stopps geplant hatten, haben wir uns das Auto meiner Mutter ausgeborgt. Von Wien fuhren wir nach Salzburg und verbrachten dort eine Nacht. Leider sind wir fast 4 Stunden hingefahren, da es bei Salzburg viel Stau gab. Nach einem super Frühstück im Glüxfall, setzten wir den Trip fort und düsten 4 weitere Stunden nach Vaduz.

Vaduz

In Vaduz angekommen, parkten wir unser Auto nah an der Innenstadt und spazierten zuerst zum Liechtenstein Center, dem Touristeninformationsbüro, der Stadt. Dort holten wir uns den Museums- und Erlebnis-Pass, welchen es für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren gibt. Mit diesem kommt man in viele Museen kostenlos hinein, kann im ganzen Land kostenlos Bus fahren und erhält sogar einen Rabatt in einigen Hotels. Gekostet hat der Pass für einen Tag 25 Franken pro Person, was sich auf jeden Fall ausgezahlt hat.

Must do/see Vaduz

Liechtensteinisches Landesmuseum: Der Eintritt war mit dem Pass kostenlos. Es gibt verschiedene Ausstellungen im Museum. Besonders gefallen hat Nunu die Tierausstellung und die Pyramiden. 

Adventmarkt: Gegessen haben wir bei den Adventmarktständen. Die Preise sind ähnlich, wie auf den Adventmärkten in Wien. Der Markt ist klein, aber sehr überschaubar. Auch Eislaufen könnt man am Hauptplatz.

Schatzkammer: Da Nunu gerade großes Interesse an Burgen, Prinzessinnen und co. findet, war er von der Schatzkammer sehr begeistert. Um hineinzukommen muss man sich eine "Eintrittsmünze" beim Landesmuseum holen. Der Eintritt dafür war ebenfalls im Museums-und Erlebnisspass inkludiert. Die Münze wirft man bei dem Lift, der in die Schatzkammer führt hinein und dieser öffnet sich dann. Die Kammer ist klein und die "Schätze" sind in dem dunklen Raum beleuchtet. Vor allem die Krone hat uns allen sehr gut gefallen. 

 

Leider sind sich mehrere Aktivitäten zeitlich nicht ausgegangen. Bei unserem nächsten Besuch möchten wir uns auf jedenfall noch das Kunst- und Postmuseum ansehen.

Malbun

Von Vaduz ging die Reise weiter in die "Familienoase" Malbun. Ziel war unsere Unterkunft, das familienfreundliche Hotel Turna auf 1600 Meter Höhe. Da es heftig zum schneien begonnen hatte, machten wir uns schon etwas früher auf den Weg nach oben, da wir keine Schneeketten am Auto hatten. 

Die Unterkunft

Gegen 18 Uhr checkten wir im Hotel Turna ein. Es war der erste Saisontag und wir waren die zweiten Gäste die eingecheckt hatten. Sehr freundlich wurden wir mit einem hausgemachten Eistee empfangen und bekamen ein Familienzimmer zugewiesen. Da wir ein Zimmer mit Halbpension hatten, wurden wir gleich im Restaurant mit einem 4- Gänge- Menü, verköstigt. Nunu durfte eine der Speisen vom Kindermenü auswählen. Die freundliche Kellnerin zeigt uns das Regal, in dem es Puzzle, Bücher und Malsachen gab, um Nunu die Wartezeit zwischen den Gängen zu verkürzen. Bei einem genüsslichen Glas Wein und dem wundervollen Ausblick aus den Fenster, genossen wir unsere guten Speisen.

Da das Hotel Turna ein Wellnesshotel ist, kann man natürlich Sauna, Hallenbad und co. mitbenutzen. Auch über eine Kinderbetreuung verfügt das Hotel, welche wir aber diesmal nicht genutzt haben. Als Nunu eingeschlafen war, borgten wir uns an der Rezeption ein Babyphone aus, um im Outdoor- Whirlpool zu entspannen. 

Am nächsten Morgen bedienten wir uns am großen Frühstücksbuffet. Von pikanten über süße Speisen war  alles da, was das Herz begehrte. An diesem Morgen fiel uns auf, dass wir vergessen hatten, im Ort Windeln zu besorgen. Als Philip an der Rezeption fragte, wo der nächste Supermarkt war, bekam er von der Rezeptionistin sofort Ersatzwindeln zur Verfügung gestellt. So musste er nicht extra in den nächsten Ort fahren. Das war wirklich ein super Service vom Hotel! Vielen Dank!

Must see/do

Schlittln (Schlitten fahren): Glücklicherweise hatte es die letzten Tage so stark geschneit, dass sich der Ort in ein richtiges Winterparadies verwandelt hatte. Beim Hotel kann man sich Schlitten ausborgen, was wir natürlich sofort gemacht haben. Einfach unglaublich schön.

 

Skifahren/Snowboarden: Da das Hotel direkt neben dem Ski-Lift ist, musste Philip einfach die Chance nutzen, um Snowboarden zu gehen. Malbun Sport war nur eine Gehminute vom Hotel entfernt. Dort wurde Philip seht gut beraten und borgte sich ein Board und Schuhe aus. Hier geht es zur Preisliste. Schon konnte er die Piste hinunterdüsen.

Gegen Mittag verabschiedeten wir uns von Liechtenstein und setzten unseren Trip fort, um Freunde in Dornbirn (Vorarlberg) zu besuchen. Fazit: Ein Trip nach Liechtenstein zahlt sich alle Mal aus. Nächstes Mal wollen wir auf jeden Fall länger in Malbun bleiben. Vielleicht lernt Nunu dort sogar Ski-fahren? 

*Der Blogbeitrag enthält Werbung.