Mit Evaneos zum Familientrip nach Neuseeland

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Im November 2019 sind wir zum ersten Mal mit Evaneos unterwegs gewesen. Da wir aus Leib und Seele Individualreisende sind, aber diesmal wenig Zeit zum selber planen hatten, war Evaneos eine super Alternative für uns. Vermittelt wurden wir an die Reiseagentur von Emeline, die uns die perfekte Familienreise durch Neuseeland erstellt hat. Im Artikel beschreibe ich euch wie unsere erste Woche unserer Neuseelandreise mit Evaneos war.


Reisevorbereitung mit Evaneos

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Aussicht Auckland CBD von Ponsonby

Kontakt mit Evaneos

Da unsere Neuseelandreise sehr spontan gebucht war, traten wir erst knapp zwei Monate vorher mit Evaneos in Kontakt. Über die Homepage findet man verschiedene Kategorien und Angebote, die von den Reiseexpertinnen vor Ort auf deine Bedürfnisse angepasst werden. Ein Vorteil ist, dass die Person, mit der du in Kontakt trittst, auch deine Landessprache spricht. Unsere Kontaktperson vor Ort war Emeline, welche die lokale Expertin für Familienreisen in Neuseeland ist. Zuerst tauschten wir uns per Chat aus und nach ein paar Mal hin- und herschreiben haben wir telefoniert. Ein paar Tage später hat sie mir schon den fertigen Reiseplan per E-Mail geschickt. 

Alle Infos zu Evaneos findet ihr HIER!

Reisetagebuch und Reiseinformationen

Den Reiseplan, der bei Evaneos „Reisetagebuch“ genannt wird, haben wir online über die Evaneos-App zugeschickt bekommen. Eine Kopie davon, als auch Sim-Karten, hätte uns Emeline an unsere Unterkunft in Auckland geschickt. Da wir jedoch in einem Airbnb wohnten, welches nur 10 Minuten zu Fuß von ihrer Agentur entfernt lag, haben wir sie in der Agentur besucht und uns noch ein paar Auckland-Tipps geholt. Rechtzeitig vor Reiseantritt wurden wir nochmals über die Einreisebestimmungen informiert, da man seit 1. Oktober 2019 eine elektronische Einreisegenehmigung (NZETA) benötigt.

baby flugzeug schlafen
China Airlines Economy

Tag 1 –  Ankunft in Auckland

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Ponsonby Central

Günstiger Flughafentransfer

Am Samstag Abend kamen wir in Auckland an. Die 3,5 Stunden Flug von Brisbane waren sehr schnell vergangen. Der für uns günstigste Transfer zu unserem Airbnb war mit dem Sammeltaxi, welches 40 Euro für uns alle nach Ponsonby gekostet hat. Babyschale und Sitzerhöhung hatten wir selbst mitgenommen. Die Fahrt hat circa 35 Minuten gedauert. Nachdem wir etwa um 21 Uhr da waren, haben wir uns nur noch geduscht und sind direkt schlafen gegangen.

Airbnb Ponsonby

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Unser Airbnb

Das Airbnb war zwar kein Schnäppchen, aber groß genug mit seinen drei Schlafzimmern für drei Erwachsene mit zwei Kindern. Eine eigene geräumige Küche und eine Terrasse gab es ebenfalls. Gewählt haben wir es aufgrund der Lage, da Ponsonby das hippe Viertel von Auckland ist, mit unzähligen Cafés, Bars und super Restaurants.

Tag 2 – Auckland City mit Baby und Kind

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Ponsonby City

Nach so einer langen Anreise empfehle ich euch unbedingt ein- bis zwei Nächte in Auckland zu bleiben, bevor ihr euren Roadtrip startet. Vor allem deswegen, da man auf der linken Straßenseite fahren muss. Der menschliche Körper braucht Zeit, sich an die neue Zeitzone, als auch an das Klima anzupassen. Daher sind wir zwei Nächte in Auckland geblieben, bevor wir unseren Roadtrip gestartet haben.

Frühstück im Little Algiers

cafe neuseeland

Um 6:30 waren Nunu, als auch Baby MC ,putzmunter und wir haben unseren Tag mit einem Frühstück im kinderfreundlichen „Little Algiers“ begonnen. Zu viert haben wir für das ausgiebige Frühstück knapp 28 Euro bezahlt. Der Besitzer ist sehr kinderfreundlich! Anschließend haben wir die Agentur besucht, die uns über Evaneos vermittelt wurde, wo wir unsere Sim- Karten und unser Reisetagebuch nochmals in Printausgabe abgeholt haben, gefolgt von bisschen Window-Shopping in den Straßen von Ponsonby. 

Cornwall Park – One three hill

kind urlaub

Per UBER sind wir nach „One Three  Hill“ (der Bergspitze eines Vulkans) gefahren, sodass wir nur noch 20 Minuten hinaufgehen mussten. Mit dabei hatten wir die Babytrage und den Buggy.  Von dort hat man einen wunderschönen Ausblick über Auckland. Anschließend sind wir von dort in den Cornwall Park spaziert. Den Buggy mussten wir an manchen Stellen runtertragen. Am Ende des Parks gibt es auch die „Huia Lodge“ mit einer kleinen „Kids area“, wo die Kinder einiges über Vulkane entdecken können.

Hafen und CBD

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Per UBER sind wir weiter zum Hafen gefahren, wo wir am Fischmarkt gegessen haben. Der Markt ist sehr modern und es gibt sogar eigene Kindermenüs. Nunu hat eine Kinder-Bentobox gegessen. Außerdem gibt es Kinderhochstühle und Toiletten mit Wickelmöglichkeiten. Das Essen war ausgezeichnet und günstig. Von dort sind wir zu Fuß ins CBD (City Business District) spaziert und haben uns unterwegs im Nespresso Store einen kostenlosen Kaffee gegönnt :). Nunu hat währenddessen ein Mittagsschläfchen im Buggy gemacht. Ausklingen ließen wir den Nachmittag auf einem Spielplatz, wo wir eine Salzburger Familie kennenlernten. Der Spielplatz ist zu empfehlen, da die meisten Geräte sich im Schatten befinden.

Abendessen im Sri Pinang (Malaysisch)

essen und trinken

Auckland ist kulinarisch sehr vielfältig! Auf Empfehlung haben wir das Malaysische Lokal Sri Pinang besucht. Da die Portionen wirklich riesig sind, würde ich euch empfehlen eine Hauptspeise zu zweit zu essen. Das Personal ist sehr kinderfreundlich. Hochstühle für Kinder gibt es auch. 

Tag 3 – Auckland und Rotorua

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Frühstücken in Ponsonby Central

Nach einem ausgiebigen Frühstück im „Bread and Butter“, ein Lokal, was sich auf der beliebten Essmeile „Ponsonby Central“ befindet, haben wir in der Unterkunft unsere Sachen zusammengepackt. Auch in Ponsonby Central befinden sich Hochstühle und eine Wickelmöglichkeit für Babys. Es gibt viele verschiedene kleine Restaurants: am liebsten hätten wir alle ausprobiert.

Mietwagen abholen: Auf nach Rotorua!

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Per Uber sind wir zur Mietwagen- Abholstation gefahren, wo schon unser Auto, dass uns ebenfalls von Evaneos vermittelt wurde, gewartet hat. Ein nagelneuer, geräumiger VW Tiguan Allspace, der perfekt für uns fünf war. Für Babyschale und Kindersitz gab es genug Platz. Auch ich hatte es zwischen den Kids auf der Rückbank sehr gemütlich! Für unsere zwei Koffer inkl. Buggy gab es genügend Platz im Kofferraum. Nach knapp 3,5 Stunden Fahrt waren wir bei der ersten Station unseres Roadtrips angekommen.

Rainbow Springs und Kiwi- Beobachtung mit Baby und Kind

kiwi neuseeland

Unser erster Stopp des Roadtrips war Rainbow Springs, wo wir eine Menge über Kiwis lernten. Nachdem wir bei der Kassa unsere hinterlegten Karten abgeholten hatten, begannen wir gleich mit unserer „Kiwi- Tour“. Unser Guide war spitze und hat besonders Rücksicht auf Nunu genommen und langsamer gesprochen, damit wir Nunu die Infos übersetzen konnten. Auch ein Quiz gab es über die „Feinde“ der Kiwis, welches kindgerecht gestaltet wurde. Sogar ein frisch geschlüpftes „Kiwi- Baby“ in der „Kiwi Hatchery“ und ein paar Erwachsene Kiwis haben wir gesehen.

Der Erlös der Eintritte kommt übrigens den Kiwis zu Gute. Rainbow- Springs ist kein Zoo, sondern ein Ort, wo man etwas über die heimischen Tiere Neuseelands lernt und es hauptsächlich gerettete Tiere zu sehen gibt. Es gibt einen großen Spielplatz für Kinder und ein Cafe. Wir haben noch eine zweite Tour durch den Park gemacht, die leider sehr mies war, weil der Guide uns die meiste Zeit davongelaufen ist. Ich empfehle euch übrigens einen Buggy oder eine Babytrage in den Park mitzunehmen.

Übernachtung im Palmcourt Rotorua

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Übernachtet haben wir im Palmcourt Rotorua. Das Motel hatte sogar eine Küchenzeile, sodass wir uns Frühstück und Abendessen meist selber gemacht haben. Sogar einen Outdoor-Whirlpool Schaumbad hatten wir mit dabei. Nunu hat es im Whirpool besonders gut gefallen. Philip und ich haben es nochmals genutzt, als die Kinder schliefen.

Selbstversorgung Supermärkte

Keine fünf Autominuten von der Unterkunft entfernt gab es einen Countdown (bekannte Supermarkt-Kette), wo wir für die nächsten drei Tage eingekauft hatten. TIPP: Auch Windeln und Stilleinlagen, als auch Babynahrung findet man dort! Fast- Food- Restaurants gab es ebenfalls in der Nähe.

Tag 4 – Rotorua – Wai O Tapu & Stand Up Paddeling zur Glühwürmchenhöhle

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Champagne Pool Thermal Wonderland

Rotorua ist aufgrund seiner Geothermieparks weltbekannt. In der Gegend findet man zahlreiche Teiche mit verrücken Farben, Geysire, Schlammbäder, Fumarolen und vieles mehr! Auch für Familien mit Baby und Kind hat das Gebiet einiges zu bieten. Ich denke, dass man alleine in Rotorua zwei bis drei Wochen bleiben könnte, da es wirklich viel zu sehen gibt.

Besuch Wai-O-Tapu Thermal Wonderland

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Lookout Champagne Pool

Gegen 9:45 Uhr waren wir beim Wai-O-Tapu Thermal Wonderland angekommen, um unsere reservierten Tickets zu lösen. Am besten steigt einer aus, um die Tickets zu holen, während die anderen Personen im Auto am Parkplatz warten. Jeden Tag um 10:15 bricht der Geysir „Lady Knox“ mit Hilfe von Glycerin künstlich aus. Absolut NICHT sehenswert. Daher spart euch die Zeit, und fährt mit dem Auto zuerst zu den Mud-Pools, welche wirklich sehenswert sind. Danach fährt man dann zurück zum Parkplatz, wo sich der Eingang vom „Thermalwunderland“ befindet. Es gibt drei verschiedene Routen, von denen wir die dritte und längste gemacht haben. Die Landschaften dort sind unglaublich farbenfroh! Vor allem das Champagne- Pool hat uns gut gefallen! 

TIPP: Nimmt lieber nur die Babytrage mit, da es bei dem Weg auch Stufen gibt. Da wir unseren Reisebuggy dabei hatten, hat Philip diesen getragen. Außerdem empfehle ich unbedingt Sonnenhüte und Sonnencreme zu tragen, da uns dort die Sonne besonders stark vorkam. Auch Getränke unbedingt mitnehmen oder welche vorher im Cafe (vor Ort) kaufen! 

Kostenlose Natural „Hot Springs“

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Da wir bis zu unserer nächsten Aktivitäten noch ein bisschen Zeit hatten, wollten wir unbedingt in einer der versteckten kostenlosen „Hot Springs“ baden gehen. Es gibt in Rotorua nämlich viele  „Hot Pools“ , die völlig kostenlos sind und man in der Natur findet. In einigen davon kann man sogar Baden gehen. Gelandet sind wir dabei in einem kinderfreundlich Park mit einem riesen Spielplatz und einer Stelle, wo man seine Füße ins Thermalwasser halten kann. Hier findest du den Park. Weiters sind wir zu einem coolen Instagram-Spot gefahren, wo jedoch die Quelle gerade „geschlossen war“. Leider hatten wir nicht mehr Zeit übrigen, um uns nach anderen „Hot Pools“ umzusehen.

Stand Up Paddeling zur Glühwürmchenhöhle

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SUP

Nachdem ich genug Milch für die kleine Schmusolina abgepumpt hatte, sind Philip und ich abends zur Rotorua I-Site gefahren, wo wir auf unseren Transfer gewartet haben. Abgeholt wurden wir mit drei anderen Personen von Jessica, die die Tour mit uns gemacht hat. Die ganze Ausrüstung bekamen wir vor Ort (Neoprenanzug, SUP und Rettungsweste) nur Handtücher mussten wir uns selber mitnehmen. Auch für Person, die noch nie Stand- Up Paddeling gemacht haben, ist die Experience machbar. Der See war unglaublich schön und ruhig. Gegen Sonnenuntergang sind wir dann zu den Höhlen gepaddelt.

Glühwürmchenhöhle
Glühwürmchenhöhle

Nacheinander durften wir in die Höhlen hineinschwimmen. Es war einer der schönsten Erlebnisse für mich auf meinem SUP liegend, die Glühwürmchen zu beobachten. Das Ganze hatte ein bisschen über drei Stunden gedauert. Leider ist die ganze Aktion eher für größere Kinder geeignet, weshalb wir es nur zu zweit gemacht haben. Wenn meine Mama nicht dabei gewesen wäre, hätte nur einer von uns die Experience gemacht, bzw. hätten wir uns abgewechselt.

Tag 5 – Rotorua „The Squeeze“ Jet Boat Abenteuer am Waikato River

Nach einer weiteren Übernachtung im „Palmcourt Rotorua“ haben wir nach dem Frühstück ausgecheckt und haben uns auf den Weg zum Waikato River gemacht, der etwa eine halbe Stunde entfernt war. Meine Mum und die Kinder haben wir zum Orakei Korako Geothermalpark gebracht, dieser war circa 15 Minuten vom Treffpunkt unserer Aktivität entfernt war. 

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Cafe Orakei Park

Dort gab es ein großes Kaffee und es war auch der Ausgangspunkt, wo man eine super Wanderung durch den Park machen konnte. Meine Mum war während wir auf unserem „Jet-Boat -Abenteuer“ waren, mit den Kindern ein wenig spazieren und hat es sich die restliche Zeit im Cafe gemütlich gemacht. Das Personal war mega freundlich und hat sogar die abgepumpte Babymilch erwärmt.

The Squeeze Jet Boat Ride

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Riverjetboat vor der Abfahrt

Die ganze Experience hat circa 3,5 Stunden gedauert und war mein persönliches Highlight der Reise. Bevor man startet, erhält man eine kurze Sicherheitseinschulung und wird mit Schwimmwesten und Badeschuhen ausgestattet. Vergisst nicht euch gut mit Sonnencreme einzuschmieren und ein trockenes Gewand als auch Handtücher für später einzupacken.

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The Squeeze – Felsenspalte

Mit drei weiteren Pärchen und unserem genialen Guide „Cam“ sind wir den Waikato River entlang gedüst, bis an einer Stelle, wo wir das Boot verlassen haben und durch kleine Schluchten gegangen sind. Wir waren die einzigen Leute weit und breit!  Dann sind wir so lange durch die Felswände gegangen bis wir bei einem warmen Wasserfall gelandet sind, wo wir eine Zeit lang gebadet haben. Am Weg retour haben wir sogar einen kleinen Geysir ausbrechen sehen und sind sehr wild zurückgefahren, was superlustig war.

motorboot fahren

Man könnte übrigens auch Kinder ab 3 Jahren mitnehmen. Da wird dann weniger wild gefahren! 🙂 Die Natur war ein absolutes Highlight! Wir wollen das unbedingt mal mit den Kids machen, wenn sie etwas älter sind und gut schwimmen können. Kostet tut das Ganze etwas 189 NZD pro Person, was kein Schnäppchen ist, aber sich auf jeden Fall auszahlt!

Hier findet ihr alle Infos zu „The Squeeze“.

Mittagspause in Taupo und Weiterfahrt nach Turangi

Eine halbe Stunde später waren wir bei „Burger Fuel“ (der neuseeländischen Burgerkette) angelangt, um dort Mittag zu essen. Dort gibt es sogar „gesunde“ Burger und Pommes. Im Kindermenü gab es Kindertattos und die Auswahl ist gesünder als in anderen Fast-Food- Restaurants (gegrillte Hühnerstreifen ohne Panade zb.). Auch vegane Burger gibt es bei „Burger Fuel“. Circa 40 Minuten Autofahrt später waren wir auch schon in der „Tongariro Lodge“ in Turangi angekommen.

Übernachtung in der Tongariro Lodge

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Tangariro Lodge

Gewohnt haben wir in einer der Deluxe-Villas der Lodge (haben ein Upgrade erhalten). Insgesamt gab es vier verschiedene Schlafzimmer!! Babybetten gab es auch. Besonders gut hat mir die Terrasse ins Grüne gefallen. Da es eine geräumige Küche gab, haben wir in der Lodge gegessen. Den restlichen Nachmittag haben wir im Areal verbracht, was unglaublich schön ist! Gemeinsam sind wir zu den Pferden und zum Fluss spaziert und haben uns den Sonnenuntergang angesehen.

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Steine werfen im Fluss Tangariro

Einen kleinen Whirlpool gibt es, den Philip und Nunu ausprobiert haben. Bekannt ist die Lodge auch fürs Angeln! Wenn wir mehr Zeit gehabt hätten, hätten wir gerne eine Angel- Tour gemacht. Diese Unterkunft war die schönste auf unserer gesamten Reise!

TIPP: Tankstellen und Supermärkte gibt es nur ein paar Autominuten entfernt.

Tag 6 – Familienrafting auf dem Tongariro Fluss & Weiterfahrt nach Camden

Nachdem wir im Restaurant der Lodge gefrühstückt haben, sind Philip, Nunu und ich zum Treffpunkt des „Tongariro River Rafting“ gefahren. Das Frühstück war übrigens nicht so besonders vielfältig, aber wir hatten es dabei. Extra dazubuchen würde ich es an eurer Stelle nicht. Ich denke, dass das Abendessen im Restaurant jedoch wirklich gut ist (auch mit eigener Kinderkarte). Da Babys noch zu jung zum Raften (ab 3 Jahren) sind, blieb Baby MC mit meiner Mama im Lodge-Areal. 

Tongariro River – Familienrafting

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Tangariro Rafting

Kurz vor 9 Uhr sind wir beim „Tongariro-Rafting“ Zentrum angekommen (man fährt von unserer Unterkunft nicht mal 10 Minuten hin), und haben gleich mal eine Ausrüstung und eine kleine Einschulung von unserem Rafting-Guide erhalten.

Selber mitzubringen sind: Badekleidung, Sonnencreme und Handtücher. Für Kinder gibt es natürlich auch passende Neoprenanzüge und Schuhe.

Danach sind wir ein paar Minuten mit dem Van zum Fluss gefahren, von wo auch das Rafting begonnen hat. Im Boot saßen nur wir vier (Guide inklusive) und haben bis auf zwei Hochseefischer keine Menschenseele gesehen. Nunu hat beim runterfahren immer viel gelacht, auch das Paddeln hat ihm Spaß gemacht. Der Flussabschnitt war ideal für ein Rafting mit kleinen Kinder, das es nie wirklich steil bergab ging.

Nunus Highlight: Heiße Schokolade trinken und Schokofische essen am Boot. Unser Guide war wirklich spitze und wir haben die Landschaft wirklich sehr genossen. Genug Fotos wurden ebenfalls geschossen, da unser Guide eine GO-Pro ans Boot angemacht hatte. Am Fluss selber waren wir circa eineinhalb Stunden, was auch gereicht hat. Eine tolle Experience, vor allem mit Kindern!

Hier erfährst du mehr über das Familienrafting inklusive den Kosten.

Huka Prawn Park

angeln mit kind
Nunu beim Prawn angeln mit Oma Sofia

Am Weg nach Cambridge haben wir nach circa 50 Minuten einen Stopp beim „Huka Prawn Park“ gemacht, wo man etwas über Garnelen lernt und sie auch selber angeln kann. Das Areal ist schon recht alt. Nur fürs Angeln würde ich nicht herkommen, da es recht schwierig ist etwas zu fangen. Nunu hat es gefallen, obwohl weder er noch irgendwer anderer etwas gefangen hat. Im Areal gibt es auch einen Spielplatz und ein Restaurant, wo man Garnelengerichte essen kann. Das interessanteste war die kleine Tour durch das Areal, wo man einiges über Garnelen gelernt hat und auch die „Garnelenbabys“ und Becken anschauen konnte. Den Eintritt fand ich leider viel zu teuer, für das was einem geboten wird. Ein paar Angelstellen waren zum Glück mit Dächern, da die Sonne sehr stark geschienen hat.

Huka Falls

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Die Huka Falls

Bevor wir weiter nach Cambridge gefahren sind, haben wir einen Stopp bei den Huka Falls gemacht. Vom Parkplatz aus, wandert man nur 15 Minuten bis zu den Wasserfällen. Der Weg ist mit Kinderwagen/Buggy machbar. Die Wasserfälle sind wirklich schön, jedoch werden sie von sehr vielen Touristen besucht. Trotzdem einen Besuch wert. Die Aktivität ist kostenlos.

Übernachtung in Cambridge

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Kelly Rd Lodge

Nach weiteren eineinhalb Stunden Autofahrt waren wir in Cambridge ankommen. Übernachtet haben wir in der modernen „Kelly Rd Cambridge Lodge“. Für die Selbstverpflegung war es nicht optimal, da es bei der vorhanden Küchenzeile keinen Herd gab. Dafür eine Mikrowelle und einen Kühlschrank. Praktisch war, dass die zwei Zimmer mit einer Verbindungstür verbunden waren. Gegen Aufpreis kann man auch ein Babybett dazu mieten. Zu Abend haben wir uns thailändische Küche von Noom´s Kitchen mitgenommen. Das Pad Thai war eines der besten, das ich je gegessen habe! 

Tag 7 – Cambridge und Hobbiton

Kinderfreundliche Aktivitäten in Cambridge

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Der Cambridge Weihnachtsmann mit MC

Zu Mittag haben wir im hippen Restaurant „Paddock“ zu Mittag gegessen haben. Im Rathaus fand gerade ein Christmas- Festival statt, welches wir besucht haben. Gegen eine kleine Spende bekamen die Kinder sogar ein kleines Geschenk. Im Saal befanden sich verschieden dekorierte Christbäume und sogar Punsch konnte man trinken. Auf Santas Schoß konnten sich die Kinder setzten und ihre selbstgeschriebenen Wunschlisten in das Postkästchen geben. Echt süß!

Ein kleines Museum gibt es, wo der Eintritt kostenlos ist und man etwas über die Entstehung von Cambridge erfährt. Für Kinder gibt es einen Tisch mit Stempeln und Puzzles. Später sind wir mit dem Auto noch zu einem echt coolen Spielplatz gefahren. Eigentlich wollten wir uns Fahrräder ausleihen, da die Gegend zum Fahrradfahren bekannt ist, jedoch waren alle Kinderräder schon verliehen.

Hobbiton mit Baby und Kind

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Hobbiton

Als wir in Auckland waren (also knapp ne Woche davor) haben wir unsere Tickets direkt online über hobbitontours.com gebucht. Es gibt verschiedene Time-Slots, welche man buchen kann. Unsere Tour begann um 15:00 von Shires Rest. Seit unbedingt mindestens 15 Minuten vorher dort, damit ihr genug Zeit habt die Tickets abzuholen. Im Areal muss man sich die Tickets am Ticketschalter, gegen die Reservierungsnummer (bzw. per Nachname) abholen.  Es gibt auch ein Cafe, eine Bar, einen Eisstand und einen kleinen Souvenirladen.

Die Preise für Kaffee und Eis sind okay und nicht überteuert. Anschließend stellt man sich in die Reihe seines Timeslots, wo man dann auch schon vom Bus inkl. Guide abgeholt wird.

Mit dem Bus fährt man circa 10-15 Minuten bis nach Hobbiton. Im Bus wurde ein Video mit den Regeln, Infos und etwas Geschichte vom Areal abgespielt. Nunu hat gespannt zugesehen, wobei er nichts verstanden hat. Unseren Buggy konnten wir im Gepäcksfach des Bus mitnehmen. Die Tour inklusive Transfer dauert circa 2 Stunden. Unser Guide war wirklich spitze und die Gruppengröße überschaubar. Wir hatten nicht das Gefühl, dass wir durch das Areal „durchgepeitscht“ wurden und hatten genügend Zeit um Fotos zu machen. Auch mit Buggy kommt man super voran.  Unser Guide hat uns viele Fakten über die Filmkulissen verraten, welche auch als nicht „Herr der Ringe“- Fan, spannend waren.

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The Shire

Nunu haben die kleinen Häuschen auch sehr gut gefallen. Am Schluss waren wir noch im „Green Dragon“, wo wir ein Bier oder Gingerbeer kostenlos bekamen. Nunu bekam ein Gingerbeer (was er mir geschenkt hat, da es ihm nicht geschmeckt hat). Kinder bis zum 8. Lebensjahr bezahlen übrigens keinen Eintritt! Man muss sie bei der Buchung jedoch trotzdem angeben. Nach dem Drink wurden wir wieder mit dem Bus zurück zum Ausgangspunkt gebracht, wo auch der Auto- Parkplatz war.

TIPP: Packt unbedingt Snacks und Wasser für die Kinder ein, da es im Kulissen-Areal nichts zu kaufen gibt.

Tag 8: Autorückgabe in Auckland + Camperabholung

Campingwagen

Podium Cafe – Kinderfreundliches Cafe in Cambridge

Nachdem wir morgens aus dem Hotel ausgecheckt haben, sind wir noch auf einen Kaffe in das kinderfreundliche Podium Cafe gefahren. Er liegt in einem Park, wo sich auch ein Ruderclub befindet. Da gerade ein Ruderwettrennen stattfand, war ziemlich viel los und man musst für den Parkplatz zwei Dollar bezahlen. Das Cafe befindet sich genau neben einem Spielplatz. Im Cafe selbst gibt es auch Kinderbücher zum ausborgen.Wenn man einen Platz draußen ergattert, hat man den perfekten Blick auf den Kinderspielplatz.

Autorückgabe am Flughafen Auckland

Nachdem sich Nunu am Spielplatz ausgetobt hatte, sind wir von Cambridge zu der Farm nach Auckland gefahren, wo wir unseren Camper von der Farm abgeholt hatten, mit dem wir die nächsten zwei Wochen die Nordinsel weitererkundet haben.  Der Vermieter war so nett und begleitete Philip zum Flughafen, wo wir unser Mietauto, dass uns über Evaneos organisiert wurde, zurückgegeben hatten.

Fazit zu unserer Reise mit Evaneos

Die lokale Reiseagentur, die wir über Evaneos gefunden haben, hat uns super beraten und ist gut auf unsere „Reisewünsche“ eingegangen. Die Reise war ein perfekter Mix zwischen Abenteuer und Entspannung. Es gab genug Programm für Nunu und auch interessante Aktivitäten für uns Erwachsene. Es war sehr praktisch einen individuellen Reiseplan bekommen zu haben, da ich mit Baby und Kind nicht sehr viel Zeit für die Organisation übrig hatte. Vor allem für Reiseländer, wo man die Sprache nicht spricht und die weniger touristisch sind, zahlt es sich aus über Evaneos zu buchen und sich von einem lokalen Experten die Reise zusammenstellen zu lassen.

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