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Per Wohnmobil mit Baby und Kind durch Neuseeland – 5 Tipps zur Reiseplanung

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Anfang Dezember 2019 haben wir, mit unserem vier Monate altem Baby und vierjährigen Kind,  12 Tage lang per Wohnmobil die Nordinsel Neuseelands erkundet. Neuseeland ist eines der Reiseziele, wo man sich unbedingt schon im Vorhinein darüber Gedanken machen sollte, wie man sich fortbewegen möchte und welche der Inseln man erkunden möchte.

Für uns hat sich der Camper als das ideale Fortbewegungsmittel für Familien herausgestellt. Im Beitrag findet ihr fünf hilfreiche Tipps, die ihr unbedingt beachten solltet.

Wohnmobil mieten

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Das ideale Wohnmobil für die ganze Familie

Die erste Frage, die sich stellt lautet, auf welcher Plattform bucht man am besten ein Wohnmobil für die ganze Familie. Wir haben uns durch lesen mehrerer Blogs, für camperoase.de entschieden. Das Team von CamperOase hat sich nämlich auch auf die Beratung von Familien spezialisiert. Wir haben eine unverbindliche Anfrage gestellt und wurden dann per Telefon zurückgerufen und ausführlichst beraten. Da wir ja zu fünft unterwegs (meine Mutter war mit dabei) waren, haben wir uns für ein Wohnmobil entschieden, das sich für sechs Leute eignet und eine eigene Dusche mit WC hatte. Wenn ihr wissen wollte welches das richtige Wohnmobil für euch ist, dann lest am besten den Blogbeitrag von Camperoase. Dieser gibt euch einen guten Überblick über die Möglichkeiten die ihr habt.


Internationaler Führerschein

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Internationaler Führerschein ÖAMTC

Um in Neuseeland Autofahren zu dürfen, benötigst du einen Internationalen Führerschein, welchen man in Verkehrsbüros, wie zB dem ÖAMTC ausstellen lassen kann. Zur Ausstellung benötigt man ein Passfoto und einen gültigen nationalen Führerschein.  Die Kosten belaufen sich auf circa 21,60 Euro. Alle detaillierten Infos findest du HIER.


Wildcampen mit Familie

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Wildcampen auf einem Parkplatz in Neuseeland unter Sternenhimmel

Für uns war von Anfang an klar, dass wir auch mit Baby und Kind unbedingt „wildcampen“ wollen. In Neuseeland nennt man dies auch „Freedom Camping“, da man nur auf speziellen Plätzen stehen darf. Um diese zu finden, haben wir die App „Rankers Camping NZ“ benutzt. Diese ist kostenlos und zeigt einem Freedom-Camping- Plätze samt „Ausstattung“ und „Bewertung“ an.

Auch mit Baby haben wir das Wildcampen in Neuseeland genossen. Meistens haben wir zwei Nächte Wildcamping gemacht und eine Nacht auf einem kostenpflichtigen Campingplatz mit Dusche, Wäscherei etc. verbracht.

Um zum Wilcampen berechtigt zu sein, braucht man ein Fahrzeug, welches „Self Contained“ ist. Die genau Definition findet ihr auf der Seite von camperoase.de. Diese sind durch einen Sticker an der Heckscheibe des Fahrzeugs gekennzeichnet.  

Unser Tipp: Informiere dich im Vorhinein über die Ausstattung des Wohnmobils. Vor allem ob und welche Kindersitze verfügbar sind. Für Babys, die schon sitzen können, lohnt sich eventuell ein Hochstuhl, den man am Tisch fixieren kann mitzunehmen bzw. zu mieten.


Gepäck – weniger ist mehr

gepäck

Nimmt wirklich nur das Nötigste an Gepäck mit, da der Stauraum in einem Wohnmobil begrenz ist. Glücklicherweise konnten wir die leeren Koffer (inklusive den Inhalt, den wir für die Hochzeit mitgenommen hatten) beim Vermieter lassen. Wenn ihr jedoch das Wohnmobil an einem anderen Ort zurückgibt, würde ich eher große Sporttaschen mitnehmen, die sich leichter verstauen lassen. Klar gibt es kleine Kästchen im Wohnmobil zum verstauen, aber dieser ist begrenzt. Den Buggy hatten wir unter einer Sitzbank aufbewahrt und in den Städten, die wir bereist haben, verwendet.

Nehmt euch eventuell einen Jutebeutel (oder „Packing Cubes“) mit, wo ihr eure Unterwäsche und Socken hineingeben könnt, so kann man diese einfacher aufbewahren und fliegen nicht durch den Wohnwagen.

Wäsche waschen kann man an so ziemlich jedem Campingplatz (gegen ein paar Dollar Gebühr). Handtücher und Bettwäsche waren bei uns in der Wohnmobilmiete inkludiert. Zu unserer Packliste geht es hier

Unser Tipp: Nehmt Mikrofaserhandtücher für den Strand mit. Diese trocknen schnell und sind platzsparend!


Lebensmittel & Babynahrung

kind supermarkt obst

Wer mit einem Wohnwagen unterwegs ist, braucht genügend Lebensmittel auf Vorrat. Um nicht dauernd einkaufen fahren zu müssen, haben wir insgesamt drei „Großeinkäufe“ gemacht. Die günstigste Supermarktkette in Neuseeland ist „Pack and Save“. Dort findet man wirklich ALLES und zwar auch in VORRATSMENGEN. Dort haben wir auch unsere Windeln besorgt. Ich war mit der Marke „Rascal + Friends“ sehr zufrieden. Außerdem gibt es auch Babynahrung in Gläschen dort zu kaufen. Stilleinlagen habe ich bei „Countdown“ gekauft. Bei Countdown haben wir jedoch am liebsten eingekauft, da es mehr wie ein europäischer Lebensmittelhandel war. Für Kinder gibt es dort kostenloses Obst (fand ich sehr nett). 

Wenn du gerne weitere Tipps zur Vorbereitung haben möchtest, dann schreib deine Frage einfach in den Kommentar und ich werde sie dir beantworten!

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