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Tokio mit Kleinkind

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Im Oktober 2017 haben wir mit Nunu Japan bereist. Damals war er gerade zwei Jahre alt geworden. Besonders beeindruckend fanden wir Tokio, die Hauptstadt Japans. 

Günstige Unterkunft

apa hotel asakusa tawaramachi

Über booking.com haben wir ein paar Tage vor Ankunft das Apa Hotel Asakusa Tawaramachi gebucht. Es befindet sich gleich neben der Giza- U-Bahn-Linie und ist daher zentral und gut zu erreichen. Für vier Nächte haben wir 300 Euro bezahlt. Das Zimmer ist sehr klein, jedoch sauber und es war die Benützung des SPA- Bereich im Preis inkludiert. Da Tokio riesig ist, würde ich immer darauf achten, zentral bei einer U-Bahn- Linie zu wohnen. 

Quelle Foto Booking.com

Öffentliche Verkehrsmittel

ubahn tokio

In Großstädten ,wie Tokio, ist man auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen. Das U-Bahn-Netz ist super ausgebaut und man kann Coupon- Tickets oder Einzelfahrscheine kaufen. Es erscheint anfangs etwas kompliziert, aber nach einer Zeit kennt man sich super aus! Auf dieser Seite findet ihr die wichtigsten Informationen zum U-Bahn-Netz Tokios. Kinder bis zum sechsten Lebensjahr sind kostenlos.

Aktivitäten mit Kleinkind

Disneyland und DisneySea Tokio

disneyland und disneySea tokio

Auf keinen Fall wollten wir uns das einzigartige „DisneySea“ entgehen lassen. Es gibt in Tokio nämlich zwei Parks: Disneyland (mit dem Magic Kingdom) und DisneySea (welches es sonst nirgendwo auf der Welt gibt). Entschieden haben wir uns deshalb für DisneySea, weil es dies sonst in keinem anderen Land gibt. Dort geht es um die im Wasser lebenden Charaktere von Disney, wie zB Arielle die Meerjungfrau. Außerdem wurde dort Venedig nachgebaut, wo man Gondel fahren kann, und auch ein riesiges Schiff gibt es. Attraktionen gibt es für groß und klein und vier verschiedene Popcorn- Sorten. Um zu den Parks zu gelangen muss man die „Disney Resort Line“ nehmen, wo ein Single Ticket 260 Yen (= ca. 2,12 Euro) kostet. Kinder bis zum 6. Lebensjahr müssen dafür nichts bezahlen. Hier findest du mehr über die Zugverbindungen. Für den Parkeintritt haben wir damals circa 60 Euro pro Person bezahlt. Kinder bis zum 3. Lebensjahr bezahlen keinen Eintritt. Innerhalb des Parks kann man auch relativ günstig in den Restaurants essen. Haben circa 1.000 Yen (=ca 8,15 Euro) pro Person bezahlt.

Hibiya Park

hibiya park

Der Hibiya Park ist ein netter Park um spazieren zu gehen. Vor allem die bunten Blätter der Bäume (das tolle am Herbst in Japan) fanden wir sehr schön. Außerdem haben wir dort einen Spielplatz gefunden, wo wir dann auch  ein Picknick gemacht haben.

Ueno Park & Ueno Markt

ueno park und ueno markt mit kind

Beim Ueno- Park findet man nicht nur einen Zoo, sondern auch einen Spielplatz. Der Zoo kostet circa 500 Yen (= circa 4 Euro) Eintritt pro Person. Nochmal würden wir nicht hingehen, da es den Tieren dort nur mittelmäßig gut geht und die Gehege schon etwas alt aussehen. Der Spielplatz dagegen ist sehr nett. Beim Ueno- Markt gibt es auch günstige Stände mit Sitzmöglichkeit, wo wir 500 Yen (= circa 4 Euro) pro Reisschale bezahlt haben.

Shibuya Kreuzung

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In Shibuya befindet sich einer der größten Kreuzungen der Welt, wo bis zu 15.000 Leute bei einer grünen Ampelphase die Straße überqueren. Schaut unbedingt abends dort vorbei! Am besten kann man das Geschehen vom Starbucks aus beobachten, da man von dort genau auf die Straße sieht.

Karaoke

karaoke tokio mit kind

Wenn eure Kinder gerne singen, solltet ihr unbedingt eine Karaoke- „Bar“ besuchen. Damit meine ich keine richtige Bar. In Tokio gibt es nämlich Karaoke- Räume, welche man mieten kann. Dort hat man seinen eigenen Raum und kann Getränke bestellen. Praktisch ist, dass man auch die Lautstärke regeln kann, sodass es nicht zu laut wird. Auch verschiedene Kostüme gibt es, die man sich kostenlos ausborgen kann. Eine halbe Stunde hat circa 500 YEN pro Erwachsenen gekostet. Hier findet ihr die Karaoke-„Bar“, wo wir waren.

Tagesausflug nach Yokohama – Cup Noodle Museum

Falls ihr Zeit habt, kann ich euch empfehlen einen Tagesausflug per Zug nach Yokohama zu machen. Das Städtchen befindet sich nur 30 Minuten von Tokio entfernt. Dort gibt es nämlich das Cup Noodle Museum, wo man einiges über das Fertiggericht und seine Geschichte erfährt. Abgesehen davon dürfen Kinder, als auch Erwachsene ihre eigenen Nudeln zusammenstellen. Mehr Infos zum Museum findest du hier. Stadt ist auch nett zum herumspazieren. Auch ein Riesenrad gibt es, was am Abend wunderschön beleuchtet ist. Auch Fahrräder kann man sich ausborgen um die Stadt zu erkunden.

Shimokitazawa – Hippes Viertel

shimokitazawa viertel tokio

In dem Viertel findet ihr viele moderne Cafés, Boutiquen und Second Hand- Läden.

Günstige Restaurants in Tokio

tokio restaurant

In Japan ist das Essen generell sehr gut. Jedes Restaurant bzw. Lokal, das wir besucht haben, hat uns super geschmeckt. Die japanische Küche besteht aus weitaus mehr als nur „Sushi“. In Tokio hatten wir wirklich hauptsächlich Sushi gegessen, weil Nunu es so gerne isst. Leider habe ich mir damals nicht alle Namen der Restaurants aufgeschrieben. Daher habe ich auch die ungefähre Lage mit Google- Maps verlinkt.

  • In „Ginza“:  Schrägrechts gegenüber vom „Apple- Store“ ist ein schmales, grünes Haus, wo auf der Fassade ein Sonnenaufgang aufgezeichnet ist. Im vierten Stock befindet sich eine tolle Sushi- Bar, wo es vor allem zu Mittag recht preiswert ist.  Wir haben dort jedoch zu Abend gegessen und circa 30 Euro für Sashimi und eine kleine Sushiplatte bezahlt.
  • Running Sushi (in der Nähe von Shibuya): günstiges Running Sushi, wo man nach Tellerfarbe bezahlt.
  • Frühstück: Frühstück haben wir uns meistens bei japanischen Bäckereien geholt. Da gab es Kombi- Angebote für Kaffee+ Sandwich um 450 Yen (= circa 3,70 Euro). Die Bäckerei befand sich in der Nähe unseres Hotels.

Fazit

Tokio hat uns sehr begeistert! Wir hatten es uns viel lauter und „voller“ vorgestellt, als es wirklich war. Meidet unbedingt U-Bahnen während der Rush-hour (18 Uhr herum), wenn ihr den Menschenmengen entfliehen wollt. In den U-Bahnen bekamen wir fast immer einen Platz und auch mit dem Buggy sind wir gut herumgekommen. Eine Trage hatten wir trotzdem immer mit dabei. Hier findet ihr mehr Tipps über die anderen Orte, die wir in Japan besucht haben.

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